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Altenburg Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Altenburg unterzeichnet
Region Altenburg Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Altenburg unterzeichnet
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19:51 14.01.2016
Vertragsunterzeichung zwischen der Stadt Altenburg und dem neuen Tourismusverband Altenburger Land. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Altenburg

Die Finanzierung des neuen Tourismusverbands Altenburger Land ist zumindest für die Stadt Altenburg in trockenen Tüchern – oder anders gesagt mit Stempel und Unterschrift versehen. Bürgermeisterin Kristin Knitt für die Stadt sowie Michael Wolf und Klaus Börngen für den Verband haben am Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Jetzt muss nur noch Landrätin Michaele Sojka (Linke) einen gleichlautenden Vertrag für den Landkreis mit dem Tourismusverband unterschreiben. Kreistag und Stadtrat hatten dazu im Vorfeld entsprechende Beschlüsse gefasst. Die kaufmännische Buchführung für den Tourismusverband übernimmt künftig die Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa). Seinen Sitz wird er in der Rudolf-Breitscheid-Straße 65 in Altenburg haben.

Vertraglich vereinbart erhält der Tourismusverband Altenburger Land – bislang Fremdenverkehrsverband – in diesem Jahr einen Zuschuss von 93 000 Euro, der in den Jahren 2017 bis 2019 auf jeweils 134 000 Euro steigt. Das Geld kommt aus dem Kreishaushalt und wird für die überregional ausgerichteten Service- und Marketingleistungen bereitgestellt. „Mit dieser Finanzierungsvereinbarung wird die Arbeit des Verbandes endlich auf solide Füße gestellt“, freut sich Altenburgs Oberbürgermeister, der auch den Vorsitz übernommen hat (die OVZ berichtete). Denn die Skatstadt bezahlte bislang den Löwenanteil für die touristischen Leistungen. Jetzt aber wird jede Kommune des Landkreises über die sogenannte Kreisumlage automatisch an der Finanzierung beteiligt. Die Mitgliedschaft selbst kostet nur noch einen symbolischen Betrag. Wolf hofft entsprechend viele neue Mitglieder werben zu können. „Für manche Kommunen war die Sinnhaftigkeit des Tuns im Fremdenverkehrsverband bislang wohl nicht recht greifbar“, vermutet Wolfs Stellvertreter Klaus Börngen, Bürgermeister von Göpfersdorf. „Es sollte jetzt also für alle ein Mehrwert herauskommen“, so Börngen.

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Auch Landrätin Michaele Sojka (Linke) zeigte sich froh über den Neubeginn. Es sei seit ihrem Amtsantritt vor drei Jahren ihr Ziel gewesen, in der Tourismus-Finanzierung etwas zu ändern. „Denn der Tourismus ist nun einmal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Altenburger Land.“

Parallel dazu laufen die Vorbereitungen zur Neuordnung der örtlichen Tourismusförderung der Stadt Altenburg. Der Stadtrat hat sich in seiner November-Sitzung grundsätzlich für den Betrieb einer vom Deutschen Tourismusverband anerkannten und zertifizierten Altenburger Tourist-Informationsstelle (ATIS) ausgesprochen, die möglichst auf dem Altenburger Hauptmarkt sein soll. Ihr Betrieb wird in einem europaweiten Verfahren für einen Zeitraum von drei Jahren ausgeschrieben, erklärte der OB. Ziel sei es, schnellstmöglich mit einem neuen Geschäftsbesorger Einigkeit zu erzielen, so dass man am 1. Juli starten könne. Die Arbeit der ATIS bezuschusst die Stadt jährlich mit 68 000 Euro. Während der Übergangszeit führt die Altenburger Tourismus-Information (ATI) in der bewährten Art und Weise den Geschäftsbetrieb am Markt weiter.

Von Ellen Paul

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