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Altenburg Fördermittelantragsfrist für private und kommunale Vorhaben läuft noch bis 15. Januar
Region Altenburg Fördermittelantragsfrist für private und kommunale Vorhaben läuft noch bis 15. Januar
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04:16 21.12.2018
Für die Entwicklung der Dörfer füllt Thüringen im kommenden Jahr den Fördertopf Dorferneuerung mit über 32,5 Millionen Euro auf. Quelle: dpa
Nobitz/Rositz/Starkenberg

Weite Teil des ländlichen Raums im Kreis sind inzwischen als Förderzentren des Programms Dorferneuerung anerkannt. Das Besondere: Die staatlichen finanziellen Zuschüsse gibt es auch für private Vorhaben in den Förderregionen. Zu denen zählen einige Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Rositz, alle Orte der früheren Verwaltungsgemeinschaft Wieratal sowie die Gemeinden Starkenberg, Nöbdenitz und Lumpzig. Wer plant, eine Förderung im Jahr 2019 in Anspruch zu nehmen, hat noch bis zum 15. Januar Zeit, diese zu beantragen.

Häuser in Lödla und Starkenberg saniert

Gefördert werden in der Regel Bauleistungen. „Als Muster-Projekt kann ich ein Mehrfamilienhaus in Oberlödla nennen“, sagt der dortige Bürgermeister Torsten Weiß (CDU). Im November 2017 wurde die Dorfregion „Am Gerstenbach“ mit den Gemeinden Göhren, Lödla, Mehna, Monstab, Rositz und Starkenberg mit den Ortsteilen Tegkwitz, Misselwitz, Kreutzen und Breesen erkannt. Gleich im Folgejahr habe ein Investor die Möglichkeit genutzt, um das leerstehende Gebäude zu sanieren. „Das hat dem Ortsbild sehr gut getan und es aufgewertet“, freut sich Weiß über den erzielten Effekt. In Starkenberg seien bereits rund ein halbes Dutzend private Vorhaben realisiert worden. „Das reicht vom Dacheindecken bis zur Erneuerung von Fassaden“, berichtet Starkenbergs Ortschef Wolfram Schlegel (Die Regionalen).

Bis zu 35 Prozent bei einer Fördersumme von maximal 15 000 Euro pro Objekt können bezuschusst werden, informiert die Nobitzer Verwaltung via Wurfzettel, der laut Hauptamtsleiter Ralf Graichen mit dem kommenden Amtsblatt an die Haushalte im Wieratal verteilt wird. Auf dem Flyer, der auch online eingesehen werden kann, ist zudem eine Liste der notwendigen Dokumente abgedruckt, die zum Beantragen eingereicht werden müssen.

Berater helfen den Antragstellern

Den Antragstellern stehen darüber hinaus kommunal beauftrage Berater mit Rat und Tat zur Seite. Für die Dörfer im Wieratal ist das Architekt Tino Rabold. Er ist unter Telefon 0175 596 0453 oder E-Mail tino.rabold@googlemail.com erreichbar. Für die Kommunen im Bereich des Entwicklungskonzepts am Gerstenbach ist das Stadtplanungsbüro Sylvia Böhme zuständig und zu erreichen über Telefon 0160 235 0745 oder E-Mail: Dr.SylviaBoehme@t-online.de. Für die Starkenberger Ortsteile, die nicht über das Gerstenbach-Konzept abgedeckt sind, berät Jana Feustel bei der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) die Antragsteller. Erreichbar ist sie in der Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung unter Telefon 0361 5603235 oder jana.feustel@leg-thueringen.de.

Fast eine Milliarde Euro Fördergeld ausgezahlt

Seit 1991 wurden in dessen Rahmen in Thüringen etwa 1900 Dörfer als Förderschwerpunkt anerkannt und rund 926 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt, informiert das Erfurter Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Dabei seien bis jetzt öffentliche und private Investitionen ausgelöst worden, die sich in einer Größenordnung zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro bewegen. Für das kommende Jahr stellt das Land rund 28,67 Millionen Euro für Zuschüsse an Gemeinden und Gemeindeverbände sowie weitere vier Millionen Euro für private Unternehmen und Personen zur Verfügung.

Der Infoflyer aus Nobitz steht online unter https://www.nobitz.de/inhalte/nobitz/_kontakt/dorferneuerung

Von Jörg Reuter

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