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Altenburg Gemeinderat von Langenleuba-Niederhain beschließt Kauf eines Grundstück
Region Altenburg Gemeinderat von Langenleuba-Niederhain beschließt Kauf eines Grundstück
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04:50 11.07.2017
Unschwer zu erkennen. Für Fahrbahn und Gehweg reicht der Platz nicht aus. Quelle: Mario Jahn
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Langenleuba-Niederhain

Mit dem grundhaften Ausbau der Hauptstraße am ehemaligen Gemeindeamt in Niederhain vorbei bis zur Bahnhofstraße soll auch ein Fußweg entstehen. Bürgermeister und Gemeinderat war das vor allem deswegen wichtig, weil das der Weg vieler Eltern zum Kindergarten ist. Doch der Wunsch stellte sich als voraussetzugsreicher dar als gedacht, denn der Platz reichte nicht für Straße und Gehweg. „Ein befahrbarer Fußweg war rechtlich nicht möglich. Dazu kam, dass wir kein Parkverbot vor dem Lottoladen wollten. Wenn dort nicht mehr angehalten werden kann, bekommt das Geschäft große Schwierigkeiten. Aber wir wollen das Gewerbe ja nicht kaputt machen“, erklärte Bürgermeister Karsten Helbig (SPD).

Die Lösung war der Kauf eines Grundstücks, den jetzt der Gemeinderat per Beschluss genehmigte. Darauf befindet sich auch ein altes Wohnhaus, welches für den Gehwegbau weichen muss. Die dafür notwendigen Mittel genehmigten die Ratsmitglieder gleich im Anschluss. Knapp 9000 Euro sind dafür nötig. „Zur Sicherstellung der Mittel für den Abriss verschieben wir die Erneuerung der Fassade der Feuerwehr auf nächstes Jahr. Mit den Kosten für den Abriss konnte ja keiner rechnen. Aber es ist wichtig, dass wir nächstes Jahr, wenn die Arbeiten an der Straße losgehen, Baufreiheit haben“, erklärte Helbig im Gemeinderat und erntete breite Zustimmung. Man könne froh sein, dass es gelungen ist, dieses Grundstück zu bekommen, auch wenn damit die Verpflichtung zu Abriss des alten Gebäudes einhergeht, hieß es unter den Gemeinderatsmitgliedern. Denn nur so könne das eigentliche Ziel, den Weg zum Kindergarten sicherer zu machen, erreicht werden.

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Mit den nun geschaffene Voraussetzungen – wie Helbig erklärt, gibt es zum Erwerb des einen Grundstücks auch noch die Gestattung eines Nachbarn, ein Stück seines Landes für den Gehweg zu nutzen – können im kommenden Jahr 35 Meter Fußweg gebaut werden. Hauptprojekt ist aber der grundhafte Ausbau der Hauptstraße. Mit den Abrissarbeiten wurde eine ortsansässige Firma beauftragt.

Von Jörg Reuter