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Altenburg Gewitter hält Wehren im Altenburger Land auf Trab
Region Altenburg Gewitter hält Wehren im Altenburger Land auf Trab
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17:29 11.06.2019
In Altenburg standen Teile der Kauerndorfer Allee unter Wasser. Quelle: Feuerwehr
Altenburger Land

Starkregen und Donnergrollen: Teils heftige Gewitter haben am Montagabend in vielen Teilen des Altenburger Landes die Rettungskräfte in Atem gehalten. Größere Schäden oder gar Verletzte blieben dabei zum Glück aus.

Auto bleibt in Unterführung stecken

„Die Kameraden waren fast flächendeckend im Einsatz, rückten etwa in Altenburg, Lödla und Rositz aus“, teilt Kreisbrandinspektor Uwe Engert mit. Vielerorts liefen Keller voll und wurden Straßen überflutet. Ein Einsatzschwerpunkt sei zudem Schmölln gewesen. In der Knopfstadt lief etwa die Bahnunterführung an der Neuen Schloßstraße voll. Ein 50-jähriger Autofahrer bemerkte die Wassermassen zu spät und blieb mit seinem Mercedes stecken. Der Fahrer blieb unverletzt, das Fahrzeug musste indes abgeschleppt werden, teilt die Polizei mit.

19 Einsätze in Altenburg

In Altenburg seien in der Zeit zwischen etwa 21 und 22.30 Uhr insgesamt 19 Einsätze im städtischen Kernbereich aufgelaufen, so Altenburgs Feuerwehrchef Meik Zimny. „Es war ein typisches Gewitter, tauchte schnell auf und war schnell wieder weg“, beschreibt er die Lage. Auch in der Skatstadt habe man es mit den üblichen Begleiterscheinungen zu tun gehabt. „Wir mussten einige Keller oder Wohnungen auspumpen, ganz vereinzelt sind auch Dachziegel heruntergefallen. Verletzt wurde aber niemand.“ An der Blauen Flut in Rasephas sind zudem einige Grundstücke überflutet worden, teilten Anwohner mit.

Neben acht Kameraden der Berufsfeuerwehr waren auch noch 17 Mann der Freiwilligen Feuerwehr an den Einsätzen beteiligt. „Hinzu kommen fünf Kameraden der Ehrenberger Ortsteilwehr, die wir präventiv in Bereitschaft versetzt haben“, zählt Zimny auf.

Ruhige Lage in Meuselwitz und Lucka

Deutlich ruhiger stellte sich die Lage in Meuselwitz dar. „Wir hatten nicht viel zu tun, sind nur zwei Mal ausgerückt“, kann Stadtbrandmeister Marcel Jankowsky berichten. Beide Male blieb für die Kameraden nicht viel zu tun: „Es standen jeweils nur etwa vier Zentimeter Wasser in den betroffenen Kellern – zu wenig, um unsere schwere Technik einsetzen zu können.“ Auch in Lucka gab es trotz Gewitters und Regens für die Kameraden nicht viel zu tun. „Es sind größtenteils kleinere Einsätze aufgelaufen“, so Stadtbrandmeister Svend Kuntze.

Dafür habe im Nachgang des Gewitters ein Verkehrsunfall die Kräfte gefordert. Gegen 22 Uhr sei ein Pkw in der Altenburger Straße von der Fahrbahn abgekommen, habe zwei Zäune durchbrochen und sei auf einem Grundstück zum Stehen gekommen. Die Fahrerin und ein ebenfalls im Wagen befindliches Kind habe man zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Ob der Unfall mit der Wetterlage zusammenhing, stehe laut Kuntze noch nicht fest, die Polizei ermittele.

Kurzer Stromausfall in Schmölln

Ruhig blieb die Lage letztlich auch für die Techniker der Mitnetz Strom. Lediglich in und um Schmölln sei gegen 20.30 Uhr, vermutlich durch einen Blitzeinschlag, für etwa eine Minute der Strom bei 800 Kunden ausgefallen, so Pressesprecherin Evelyn Zaruba. „Die Wiederversorgung war sofort wiederhergestellt.“ Weitere Beschädigungen oder größere Ausfälle wegen des Unwetters seien ihr nicht bekannt.

Von Bastian Fischer

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