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Altenburg Großstöbnitzer Berg: Eine Spur zu viel
Region Altenburg Großstöbnitzer Berg: Eine Spur zu viel
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11:33 24.01.2020
Die B 7 am Großstöbnitzer Berg bekommt keine Überholspur. Die veralteten Planungen sollen nun neu starten, doch die dritte Spur ist fraglich. Quelle: Mario Jahn
Großstöbnitz

Großen Ärger wird die Entscheidung dem Landesamt für Verkehr nicht bereitet haben, die Pläne für die dritte Spur auf der B 7 in Großstöbnitz zu beerdigen. Zu groß war der Aufwand für neue Planungen, zu viel Geld hätte es gekostet. So gesehen kamen die vielen Forderungen und teuren Nachbesserungen den Amtsleuten sogar gelegen. Alles in allem war das eine Spur zu viel. Nun gibts ein Projekt weniger.

Der Anstieg scheint zu unwichtig

OVZ-Redakteur Jens Rosenkranz. Quelle: Mario Jahn

Dieser Einschätzung widerspricht das Thüringer Ministerium für Infrastruktur. Nicht zu teuer, sondern neue Erkenntnisse, heißt es. Allerdings müssen sich die Straßenplaner fragen lassen, warum dieses Projekt so lange nicht umgesetzt wurde, bis die 2007 erstellten Pläne nun veraltet sind. Und warum soll ein aufwendiges und teures Planverfahren nun erneut stattfinden, wo doch die Verkehrszahlen angeblich zurückgehen? Das alles sind keine Indizien für einen wirklichen Willen, den Großstöbnitzer Berg zu entschärfen. Eher deutet vieles darauf hin, dass der Anstieg zu unwichtig ist.

Lärmschutz hat größere Priorität

Die Autofahrer wird es grämen, gehen die nervige Zuckelei und das gefährliche Überholen am Berg weiter. Weit schlimmer aber wiegen die Probleme der Anwohner in der Bergsiedlung, die seit Jahren Lärmschutz fordern, nun aber wieder keinen bekommen. Wenn neue Planungen Sinn machen, dann für solche Wände. Nur sollte man damit nicht wieder zwölf Jahre warten, bis alles wieder von vorn losgeht.

Von Jens Rosenkranz

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