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Altenburg Im Juli 2018 soll aus dem Wieratal Nobitz werden
Region Altenburg Im Juli 2018 soll aus dem Wieratal Nobitz werden
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12:06 08.03.2018
Nach einer Fusion von Nobitz und den fünf Gemeinden des Wieratals wird ein Gebilde entstehen, das sich über rund 140 Quadratkilometer erstreckt.  Quelle: Patrick Moye
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Erfurt/Langenleuba-Niederhain

Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Wieratal wird 2018 aufgelöst, die Gemeinde Göpfersdorf aber nicht. Über dieses Detail des am Dienstag im Kabinett in Erfurt beschlossenen Entwurfs des Neugliederungsgesetzes informierte am Mittwoch das Thüringer Innenministerium.

Frohnsdorf, Jückelberg, Langenleuba-Niederhain und Ziegelheim werden entsprechend der in den Gemeinderäten gefassten Beschlüsse in die Kommune Nobitz eingegliedert. „Da sich die Gemeindegebietsreform derzeit aber im Stadium der Freiwilligkeitsphase befindet, soll Göpfersdorf nach dem Gesetzentwurf nicht aufgelöst beziehungsweise gegen seinen Willen eingegliedert werden. Vielmehr ist vorgesehen, dass Nobitz zunächst zukünftig als erfüllende Gemeinde für Göpfersdorf die Aufgaben einer Verwaltungsgemeinschaft wahrnimmt“, teilt Ministeriumssprecher Oliver Löhr auf OVZ-Anfrage mit.

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Angestrebt sei, dass die Neugliederung zum 1. Juli 2018 in Kraft tritt, so Löhr weiter. Voraussichtlich im Februar werde die Landesregierung entscheiden, ob der Gesetzesentwurf mit diesem Inhalt dem Landtag vorgelegt wird. Dieser muss letztlich zustimmen, damit die vorgesehene Neugliederung derart umgesetzt wird.

Von Jörg Reuter