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Altenburg In Prößdorf sollen 2019 die Bagger rollen
Region Altenburg In Prößdorf sollen 2019 die Bagger rollen
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08:44 06.09.2018
Die Hauptstraße in Prößdorf soll ab 2019 in zwei Abschnitten teilweise saniert werden. Auch der ZAL will neue Leitungen legen. Quelle: Mario Jahn
Lucka

Es kommt wieder Bewegung in das Baugeschehen im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Sachsen: Läuft alles nach Plan, rollen ab dem kommenden Jahr die Bagger in Prößdorf an.

Drei Parteien im Boot

Konkret soll die Hauptstraße des Luckaer Ortsteils kräftig auf Vordermann gebracht werden – ober- und unterirdisch. Hintergrund ist, dass Prößdorf endgültig an die städtische Kläranlage angeschlossen werden soll. Weiterer Fakt sei, dass die Trasse, die als „ortsverbindende Durchgangsstraße“ eine wichtige Funktion erfülle, über die Jahre reichlich in Mitleidenschaft gezogen worden sei, so Bauamtsleiterin Karin Schütz. Entsprechend fallen die nötigen Arbeiten aus: Avisiert ist ein grundhafter Ausbau einschließlich der Erneuerung eines Abschnitts der Entwässerungsanlage, heißt es dazu aus dem Landratsamt.

Zunächst seien Arbeiten im Abschnitt zwischen Trift und Otto-Engert-Straße angedacht, heißt es aus dem Luckaer Rathaus. „Insgesamt sind drei Parteien an dem Vorhaben beteiligt“, so Schütz. „Der Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL) wird neue Leitungen verlegen, der Landkreis setzt die Straße instand und die Stadt erneuert Gehwege und Straßenbeleuchtung. Zudem werden zwei Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut.“

Arbeit in mehreren Abschnitten

Umgesetzt werden soll das Vorhaben laut Schütz in zwei unterschiedlichen Abschnitten. Im ersten Anlauf will man 2019 der Kreisstraße zu Leibe rücken. Federführend ist hierbei der Landkreis, die Stadt ist für Gehwegs- und Beleuchtungsausbau sowie die Bushaltestellengestaltung im Boot. Im zweiten Abschnitt, der 2020 begonnen werden soll, steht der Rest der Hauptstraße in Richtung der Landesgrenze im Fokus. Hier tritt die Kommune als Hauptakteur auf. Parallel zu beiden Abschnitten kümmert sich der ZAL um Leitungsverlegungen.

Insgesamt rund 450 000 Euro an Kosten, so Schütz, kämen mit der Maßnahme auf die Stadt zu. Derzeit werde ein entsprechender Fördermittelantrag erarbeitet, bis Ende des Jahres erhofft man sich einen Bescheid aus Erfurt. Auch der Landkreis plant mit Kosten im sechsstelligen Bereich. Mit etwa 340 000 Euro werde derzeit kalkuliert. „Der Bedarf an Fördermitteln ist mit circa 220 000 Euro angemeldet.“

Von Bastian Fischer

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