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Altenburg Infos und Diskussion zu Altenburger Gagfah-Siedlung
Region Altenburg Infos und Diskussion zu Altenburger Gagfah-Siedlung
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09:30 02.03.2018
Die Zukunft der ehemaligen Gagfah-Siedlung in der Altenburger Südstraße beschäftigt den Bau- und Stadtentwicklungsausschuss in seiner nächsten Sitzung. Quelle: Peter Gzik
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Altenburg

Während anderswo einstige Siedlungen der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten (Gagfah) munter saniert werden, befindet sich die Altenburger Anlage weiter im Dornröschenschlaf. Damit es in der denkmalgeschützten Siedlung in der Südstraße/Käthe-Kollwitz-Straße endlich vorangeht, befasst sich nun der Bau- und Stadtentwicklungsausschuss des Altenburger Stadtrats mit dem Thema.

Architekt, Projektentwickler und Denkmalschützer sprechen

So organisiert das Stadtforum im Rahmen der nächsten öffentlichen Sitzung am Dienstag eine Informationsveranstaltung dazu. Dabei sprechen ab 18 Uhr im Großen Ratssaal Architekt und Projektentwickler des Vorhabens „Lindenquartier“ in Taucha über den dort bereits abgeschlossenen ersten Bauabschnitt. In der Kleinstadt am nordöstlichen Stadtrand Leipzigs entstehen in einer ehemaligen Gagfah-Siedlung nun 30 Reihenhäuser. Im Anschluss daran stellt der zuständige Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie die Wohnsiedlung Südstraße/Käthe-Kollwitz-Straße und die Rahmenzielstellung zum Erhalt der Siedlungsqualitäten vor.

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Hintergrund: Kritik an zu viel Denkmalschutz

Hintergrund dieser Offensive ist die Kritik der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG), der die Altenburger Siedlung seit 2004 gehört, an zu strengen Denkmalschutzauflagen. Damit hatte SWG-Chef Michael Rüger bereits vor Monaten gegenüber dem Stadtrat den bisher gescheiterten Verkauf an einen interessierten Investor begründet (die OVZ berichtete). „In der gemeinsamen Diskussion mit Projektentwicklern, Architekten und der Denkmalpflege wollen wir Ansätze für einen umsetzbaren Kompromiss für die Altenburger Siedlung finden“, erklärte der Vorsitzende des Bau- und Stadtentwicklungsausschusses, Peter Müller, den Vorstoß.

Von haeg