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Altenburg Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai stehen nun fest
Region Altenburg Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai stehen nun fest
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09:56 28.04.2019
Am 26. Mai finden die Kommunal- und Europawahlen statt. Quelle: Thomas Kube
Altenburg

Die Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai stehen fest: Die Wahlausschüsse in den Städten und Gemeinden sowie auf Landkreisebene haben sämtliche Wahlvorschläge geprüft – und die Bewerber weitgehend zugelassen. Doch nicht alle Nominierten haben es geschafft, am Wahlsonntag auf dem Stimmzettel zu stehen.

Kreistags-Kandidaten

Für den neuen Kreistag Altenburger Land wurden – bis auf einen – alle eingereichten Wahlvorschläge vom Wahlausschuss bestätigt, teilte das Landratsamt auf OVZ-Anfrage mit. Nicht ins Ziel geschafft hat es die Liste der Partei Die Partei. Die Neustarter im Landkreis hätten 184 Unterstützerunterschriften gebraucht. Wie die Landkreisverwaltung berichtete, wurden es nur 65, so dass der Wahlvorschlag nicht zugelassen wurde. CDU und SPD gehen mit jeweils 46 Kandidaten in die Kreistagswahl, die Regionalen mit 40, die Linke mit 33, AfD und FDP mit je 15, die Grünen mit 13. AfD und Regionale hatten ursprünglich je einen Kandidaten mehr auf der Liste. Roberto Bauer bei den Regionalen und Antje Göring-Kube bei der AfD haben ihre Kandidatur jedoch zurückgezogen, teilte das Landratsamt mit.

Stadtrats-Wahlen

Für die Stadtratswahl in Altenburg treten CDU und Stadtforum mit jeweils 36 Kandidatinnen und Kandidaten an, Pro Altenburg stellt 26 Bewerber, die SPD 25, die Linke 15. Die FDP wirbt mit 8 Köpfen um Stimmen, Bündnis 90/Die Grünen mit 7. Die Liste der SPD ist kürzer geworden als zur Nominierungsveranstaltung vorgesehen: Kandidat Renee Hagenest gehört nicht mehr zur Bewerberriege. Beim Stadtforum Altenburg schied Jürgen Forster aus. Die fünf Kandidaten von Die Partei konnten auch fürs Altenburger Rathaus nicht die nötige Zahl an Unterstützer-Unterschriften vorweisen.

Keine Veränderungen in letzter Minute gab es bei den Kandidatenlisten der Parteien und Vereinigungen, die in Lucka zur Stadtratswahl antreten. Mit der zahlenmäßig stärksten Liste gehen die Bürger für Lucka (BfL) ins Rennen: Insgesamt 22 Kandidaten stellen sich zur Wahl, angeführt von Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn (parteilos). Mit 11 Bewerbern und dem Spitzenkandidaten Günther Näther folgt die Luckaer Wählervereinigung, 7 Anwärter finden sich auf der Liste der CDU – an oberster Stelle steht dort der bisherige Fraktionschef Thomas Veldmann. Jeweils 3 Namen stark sind die Listen von Linke und SPD, Spitzenkandidaten sind Antje Nebel und Eckard Kretzschmar.

Komplett zugelassen wurden auch die Wahlvorschläge in Meuselwitz. Insgesamt sieben Parteien oder Gruppierungen treten dort zur Kommunalwahl an. Die mit 13 Namen am stärksten besetzte Liste bilden die Bürger für Meuselwitz (BfM), angeführt von Fraktionschef Lutz Hempel, gefolgt von den 12 Kandidaten der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wintersdorf (UWW), der Klaus-Peter Liefländer vorsteht. Mit jeweils 11 Mitstreitern gehen die Linke und die frisch gegründete Neue Meuselwitzer Mitte (NMM) ins Rennen. Die Spitzenplätze nehmen jeweils Peter Bergner und Antje Ulich ein. Je 7 Namen finden sich auf den Listen der CDU mit ihrem Fraktionschef Matthias Wittig und der SPD, bei der sich Alexander Paulicks Listenplatz 1 sichern konnte. Erstmals tritt auch die Alternative für Deutschland (AfD) für das Kommunalgremium an: 5 Kandidaten zählt die Liste, zuvorderst geht Thomas Hoffmann ins Rennen.

Bürgermeister und Ortsteilbürgermeister

Zur Wahl stehen am 26. Mai auch Bürgermeister- beziehungsweise Ortsteilbürgermeister-Ämter. In Lucka steht Amtsinhaberin Kathrin Backmann-Eichhorn gänzlich ohne Herausforderer da. Die parteilose Rathauschefin, seit 2007 auf dem Chefsessel im Rathaus, strebt ihre dritte Amtszeit an – und wäre im Falle eines Wahlsieges das dienstälteste Stadtoberhaupt der Kommune nach der Wende. In den Altenburger Ortsteilen Kosma und Ehrenberg stellen sich die Amtsinhaberinnen, Carmen Schnoor und Marina Baumann, erneut zur Wahl. In Zetscha tritt Ortsteilbürgermeister Erhard Grünberg nicht noch einmal an. Drei Einzelbewerber haben Ambitionen, ihm im Amt nachzufolgen: Henry Dölze, Stefan Runge und Silvia Stiller.

Entscheiden können die Wähler auch über die neuen Ortsteil-Chefs rund um Meuselwitz. Während sich in Mumsdorf mit Gerd Pietsch und in Schnauderhainichen mit Wolfgang Thurm die bisherigen Amtsinhaber zur Wiederwahl stellen, gilt es in Wintersdorf nach dem Amtsende von Thomas Reimann, den Posten gänzlich neu zu vergeben. Um das Amt bewerben sich am 26. Mai Carla Nebel (CDU) und Andreas Förtsch (UWW).

Von OVZ

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