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Altenburg Kopfschütteln über gesperrten Fußgängerweg in Windischleuba
Region Altenburg Kopfschütteln über gesperrten Fußgängerweg in Windischleuba
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16:17 17.01.2019
Kein Durchkommen mehr war am Mittwoch für Fußgänger an der Pleißebrücke auf der B 7 in Windischleuba. Quelle: Mario Jahn
Windischleuba

Gerd Reinboth staunte am Mittwoch nicht schlecht: Auf einen Hinweis war der Windischleubaer Bürgermeister an die Pleißebrücke auf der B 7 in Richtung Pähnitz geeilt. „Dort war der bisher noch offene Fußgängerweg mit einem fest verschraubten Bauzaun verschlossen“, zeigt sich das Gemeindeoberhaupt noch immer überrascht. Das Ergebnis: Weder in die eine noch die andere Richtung konnten Fußgänger das Brückchen passieren.

Amt begründet Maßnahme mit Statik

Eine Unverschämtheit sei das, findet Reinboth. „Ich habe es selbst versucht und musste bei dem Verkehr regelrecht rennen, um rechtzeitig über die Brücke zu kommen“, berichtet er. Auf Nachfrage beim zuständigen Straßenbauamt Ostthüringen habe man die Sperrung mit mangelnder Statik der Brücke begründet. „Dabei fahren hier regelmäßig schwere Lkw drüber“, sagt der Bürgermeister kopfschüttelnd.

Behelfslösung ist Reinboth Dorn im Auge

Ohnehin sei es ein gehöriger Kraftakt gewesen, überhaupt bis jetzt Fußgängern den Weg über die Brücke zu ermöglichen. Im Nachgang des Hochwassers 2013, so Reinboth, seien nach und nach erst die Fahrbahn auf eine Spur verengt und auch die beiden ursprünglichen Fußgängerwege gesperrt worden. Übrig blieb eine gut 60 Zentimeter breite Passage in Fahrtrichtung Pähnitz, die dem Gemeindechef schon lange ein Dorn im Auge ist. „Gerade mit Kinderwagen muss einem da bei Lkw-Verkehr ja himmelangst werden.“

Reinboths scharfe Intervention hatte indes noch am Mittwoch Erfolg: Bereits zum Nachmittag war der Fußgängerweg wieder geöffnet – zumindest vorerst.

Von Bastian Fischer

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