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Altenburg Kreiskantorin Maria Kalder offiziell ins Amt eingeführt
Region Altenburg Kreiskantorin Maria Kalder offiziell ins Amt eingeführt
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12:35 12.08.2019
Mit einem Festgottesdienst in Gößnitz wurde Maria Kalder als neue Kreiskantorin im Kirchenkreis Altenburger Land in ihr Amt eingeführt. Quelle: privat
Gößnitz

Maria Kalder wurde am Sonntag in einem Festgottesdienst in der St.-Annen-Kirche in Gößnitz ins Amt der Kreiskantorin eingeführt. Gemeinsam mit dem Kirchenchor und dem Posaunenchor gestaltete sie ein vielfältiges Programm kirchlicher Musik, welches auch die Gemeinde zum Mitmachen einlud, teilt die Superintendentur mit.

„Ich will mit den Menschen in den Gemeinden zusammenarbeiten, gemeinsam Neues entwickeln und manches Alte wieder aufbauen. Dabei will ich immer wieder neu das Gespräch suchen mit Menschen aus unseren Gemeinden, aber auch darüber hinaus“, sagte die Kirchenmusikerin.

Musikalische Bandbreite reicht von Klassik bis Moderne

Maria Kalder hat sich als Kreiskantorin sowie als neue Kantorin in Ponitz, Gößnitz und in Pfarrbereichen Nobitz-Ehrenhain sowie Flemmingen/Langenleuba-Niederhain viel vorgenommen. Zum einen ist da die regulären Chorarbeit mit Posaunenchor und Kirchenchor, der gottesdienstlichen Kirchenmusik in Gößnitz und Ponitz, sowie der musikalischen Betreuung der Silbermannorgel an der Friedenskirche in Ponitz.

Mit regional verschiedenen Chorprojekten für Erwachsene und Kinder möchte sie kirchenmusikalische Impulse setzen. Die musikalische Bandbreite ist dabei sehr breit, von Klassik bis Moderne. Besonders die Arbeit mit Kindern liegt ihr sehr am Herzen. So ist für das nächste Frühjahr ein Kinderwochenende zur Erarbeitung eines Kindermusicals über den Barmherzigen Samariter im Kinder- und Jugendhaus in Ehrenhain in Planung.

Die bestehenden musikalischen Gruppen in den Gemeinden sollen in ihrem Tun unterstützt und gestärkt werden. „Ich will für die Gruppen da sein und nicht die Gruppen für mich“, sagt Maria Kalder. Darin sieht sie auch ihre Aufgabe als Kreiskantorin.

Ausbildung in Kirchenmusik in Halle absolviert

Maria Kalder stammt aus einer Kirchenmusikerfamilie aus Bad Liebenwerda. Nach dem Abitur studiert sie in Halle mit Abschluss Bachelor Kirchenmusik / Lehramt Musik an Gymnasien und anschließend in Weimar im Aufbaustudium zum A-Kirchenmusiker. Bei ihrer Ausbildung hat sie die musikalisch breite Bandbreite ihrer Musikhochschulen sehr geschätzt. So ist sie selbst für viele Musikstile offen. Geprägt hat sie besonders in ihrer Ausbildung ihr Chorleitungsunterricht. Darum sieht sie auch ihren beruflichen Schwerpunkt in der Chorleitung.

Nach ihrem Studium war sie dann in der Kirchengemeinde Ohrdruf für zweieinhalb Jahre tätig, wo sie unter anderem mit einem großen Kinderprojekt die dortigen Bachtage vorbereitete, die ihr Vertreter dann durchführte. Sie war zu diesem Zeitpunkt gerade in Elternzeit.

In den Gemeinden im Osten des Altenburger Landes ist sie gut angekommen. Sie fühlt sich herzlich aufgenommen und freut sich auf die weitere Arbeit dort, heißt es in der Pressemitteilung.

Von ovz

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