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Altenburg Landrat will Zustand der Schulgebäude analysieren lassen
Region Altenburg Landrat will Zustand der Schulgebäude analysieren lassen
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05:11 06.09.2018
Im Rahmen umfangreicher Schulsanierungen im Altenburger Land entstand in den vergangenen Wochen auch diese Treppe der Berufsschule für Wirtschaft und Soziales in Altenburg. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Landrat Uwe Melzer (CDU) will den baulichen Zustand der Schulen in Trägerschaft des Altenburger Landes untersuchen lassen. „Es braucht genauso eine Zustandsanalyse wie bei den Straßen“, sagte der 57-Jährige anlässlich eines Pressegesprächs zu Bauarbeiten an den Bildungseinrichtungen des Kreises. Anders sei der große Investitionsstau an den Gebäuden nicht zu lösen. Stattfinden soll die Erhebung „im Rahmen der Schulnetzplanung“, die laut Melzer Anfang 2019 beschlossen werden soll.

Landrat auch für abgestimmte Schulnetzplanung mit der Stadt Altenburg

Neben dem Wissen über die Dringlichkeit von Sanierungsschritten und einem sich daraus ableitenden Zeitplan für Baumaßnahmen verspricht sich der Landrat von der Analyse eventuell auch Rückschlüsse auf die Zukunft von Standorten. Schließlich könne sich daraus auch ergeben, dass eine Investition in einzelne Gebäude oder deren Teile nicht mehr wirtschaftlich ist, so Melzer. Zudem steht der Landrat einer von Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) vorgeschlagenen abgestimmten Schulnetzplanung offen gegenüber. Man werde „durch eine bessere Zusammenarbeit“ den Lehrermangel und den damit verbundenen Unterrichtsausfall zwar nicht beseitigen, aber eventuell lassen sich dadurch solche „Effekte mindern“.

Zahlreiche Bauvorhaben bereits abgeschlossen

Abgesehen davon verwies Melzer auf die bereits in den vergangenen Wochen abgeschlossenen, teilweise derzeit noch laufenden und auch auf bevorstehende Bauarbeiten an den Schulen des Kreises. So wurden in der Grundschule Wintersdorf während der Ferien die verschlissenen Bodenbeläge im Flur des Erdgeschosses erneuert. Außerdem soll der Brandschutz noch verbessert werden, was durch den Bau einer Fluchttreppe geschehen soll.

In der Grund- und Regelschule Lucka wurde unlängst im Haupttreppenhaus gemalert, so dass nun auch die Spuren der sanierten Elektroinstallation aus 2017 beseitigt sind. An der Grundschule Meuselwitz wurde die bereits in den Vorjahren begonnene Sanierung der Parkettböden fortgesetzt. Für 30 000 Euro bekamen drei Klassenzimmer im Sommer neue Böden. Ähnlich in der Grundschule Altkirchen, in der ein Klassen- und das Lehrerzimmer sowie das Sekretariat neue Bodenbeläge erhielten.

Arbeiten an Gymnasien dauern noch an

Darüber hinaus soll im Lerchenberggymnasium Altenburg bis Jahresende im zweiten Obergeschosses die Elektrik erneuert und Sicherheitsbeleuchtung installiert werden. Auch sollen neue Farben und Fußböden die Räume beleben. Kosten: circa 115 000 Euro. Abgeschlossen werden soll zudem im Oktober der Bau einer Fluchttreppe im Gymnasium Meuselwitz für 80 000 Euro.

Das mit rund drei Millionen Euro teuerste und umfangreichste Projekt bleibt aber der Umbau des Schmöllner Gymnasiums, der im Mai 2017 begonnen hat und dessen Erweiterungsbau inzwischen fertig ist. Die Sanierung des Bestandsgebäudes dauert aber noch bis Jahresende. Bereits fertig sind hingegen die beiden neuen Treppen im Haus 1 der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft und Soziales in Altenburg. Begonnen wurde damit im April. Die beiden Treppen konnten nur nacheinander erneuert werden, um die Flucht- und Rettungswege für den Notfall offen zu halten. Die Kosten belaufen sich auf rund 91 500 Euro.

Energetische Sanierung in Jugendwohnheim und Regenbogenschule

Höher liegt die Investitionssumme im Altenburger Jugendwohnheim. Dort begann im April der 160 000 Euro teure Bau der neuen Dachabdichtung einschließlich der energetischen Sanierung des Altbaus, was inzwischen abgeschlossen ist. Bis Jahresende soll noch ein zweiter Rettungsweg errichtet werden. Auch an der Regenbogenschule in Altenburg wurde energetisch saniert und zwar an Dach und Fassade des Zugangs zur Schwimmhalle. Insgesamt 175 000 Euro standen für beide Bauabschnitte aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz zur Verfügung.

Kleinere Arbeiten, wie an den Abwasserleitungen der WC-Anlagen, gab es etwa in der Grundschule Windischleuba. An der Regelschule Nöbdenitz soll zudem bis Oktober für 48 000 Euro noch eine Fluchttreppe entstehen.

Fördermittel für Grundschule Nobitz beantragt

Außerdem teilte Melzer mit, dass man Ende Juli Fördermittel für Umbau und Sanierung von Haus 3 der Nobitzer Grundschule beim Landesamt für Bau und Verkehr beantragt hat. Damit setzt man einen Beschluss des Kreistags aus dem Jahr 2015 um. Begonnen werden soll mit dem Bau im dritten Quartal 2019. Bis Ende 2020 soll dann alles fertig sein. Voraussetzung dafür ist allerdings eine zeitnahe Bewilligung der Fördergelder und eine gesicherte Finanzierung.

Von Thomas Haegeler

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