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Altenburg Langenleuba-Niederhain: Mit Lottomitteln zum Vereinsbus
Region Altenburg Langenleuba-Niederhain: Mit Lottomitteln zum Vereinsbus
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07:00 02.08.2017
Hartmut Schubert (rechts) bringt die Fördermittel zum Kauf des Busses. Silvia Kunze (Dritte von rechts) und Bürgermeister Carsten Helbig freuen sich über Zuwendung. Quelle: Mario Jahn
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Langenleuba-Niederhain

Mit einem Scheck über 3000 Euro kam Thüringens Finanzstaatssekretär Hartmut Schubert jetzt ins Altenburger Land. Dank Überschüssen aus den Staatslotterien machte der Freistaat dem Sportverein Langenleuba-Niederhain 1949 die Freude, damit dieser einen Kleinbus von der Gemeinde kaufen kann. Wie berichtet, hatte der Gemeinderat im Juni beschlossen, das Fahrzeug der Kommune an den SV 1949 für 4500 Euro zu verkaufen. Angeschafft worden war der Kleinbus ohnehin vor allem für die Vereine. Genutzt habe es dann zu 90 Prozent der Sportverein, weshalb der Verkauf sinnvoll sei, begründete Bürgermeister Carsten Helbig (SPD).

Besonders wichtig sei das Fahrzeug für die Sektion Radball, erklärte SV-Schatzmeister Marcel Schulze. Zum einen müssten die Mannschaften im Wettkampf- und Turnierbetrieb teils weite Strecken zurücklegen. Schulze berichtet von bis zu 500 Kilometern im Einzelfall. Zum anderen hätten die Radballer stets sehr viel Ausrüstung mitzunehmen. Auch die Judoka des Vereins kämpfen auf einem so hohen Niveau, so dass sie oft lange Wege zu den Ausscheiden fahren müssen.

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„Wir brauchen den Bus dringend. Ohne die Lottomittel wäre es für uns kaum möglich gewesen, ihn von der Gemeinde zu erwerben“, sagte der Schatzmeister. Und räumte ein, dass die Anschaffung nur eine Seite der Medaille ist. Die laufenden Kosten für den Unterhalt sind die andere. Und diese ist für den Verein durchaus eine Herausforderung. „Erst einmal versuchen wir ohne Beitragserhöhung die Kosten zu stemmen. Ob das funktioniert, muss sich aber erst noch zeigen“, so der Kassenwart. Vorgesehen sei ferner, dass die Kinder im Verein den Kleinbus kostenfrei nutzen können. „Wir möchten ja, dass die Eltern ihre Kinder zum Sport schicken.“ Die erwachsenen Athleten hingegen sollen den Sprit selbst finanzieren.

Von Jörg Reuter