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Altenburg Luckaer Kita wird weiter modernisiert
Region Altenburg Luckaer Kita wird weiter modernisiert
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17:01 17.12.2017
Neue Fußböden, neue Decken, bunte Wände: Da freuen sich auch die Kinder der Luckaer Kita „Kleeblatt“.
Neue Fußböden, neue Decken, bunte Wände: Da freuen sich auch die Kinder der Luckaer Kita „Kleeblatt“. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Lucka

Die Erleichterung ist Daniela Marzelin sichtlich anzumerken: „Die vergangenen Monate waren schon anstrengend und eine Belastung für alle, aber letztlich hat sich der Aufwand natürlich gelohnt.“ Blickt man sich in den Räumlichkeiten der Kita „Kleeblatt“ in Lucka um, ist man geneigt, der Einrichtungsleiterin zuzustimmen.

Viel hat sich hier getan. Nachdem im Zuge des ersten Bauabschnitts zur umfangreichen Sanierung und Modernisierung Anfang des Jahres insbesondere der Brandschutz im Vordergrund stand (OVZ berichtete), erstrahlen inzwischen die Gruppenräume im ersten Stock in neuem Glanz. „Hier musste vieles anders werden, da die Räume doch schon einiges mitgemacht hatten. Entsprechend ist alles neu, der Fußboden, die Elektrik, die Decken und der Lärmschutz“, zählt Gerd Eichhorn vom städtischen Bauamt bei der Ortsbegehung auf.

Für die 159 Kinder und 21 Erzieherinnen bedeuteten die Arbeiten allerhand Anstrengungen, lief die Sanierung doch parallel zum laufenden Betrieb ab. „Ich bin sehr froh, dass die Mitarbeiter das mitgemacht haben“, betont dann auch Uwe Werner, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, die die Einrichtung als freier Träger betreibt. „Insgesamt sind wir mit dem Ablauf aber zufrieden, auch kritische Eltern konnte wir von der Notwendigkeit der Arbeiten überzeugen.“

Und der Einsatz hat sich gelohnt: Statt eintöniger Wände leuchten die sechs neu gestalteten Gruppenzimmer des bereits 1972 errichteten Gebäudes nun in freundlichen Farben, neue Türen wurden eingebaut, das in die Jahre gekommene DDR-Mobiliar durch neue Anbauwände ersetzt. Das sorgt für angenehme Atmosphäre. „Wir konnten hier viel mitsprechen, wollten einfach ein bisschen mehr Pepp haben“, berichtet Daniela Marzelin. „Mit den neuen Räumen darf das Gebäude auch optisch wieder richtig Kindergarten sein.“

Rund 147 000 Euro fielen für das Projekt an – und damit etwa 24 000 Euro mehr als ursprünglich geplant. „Das lag etwa unter anderem daran, dass nach dem Entfernen des alten Bodens klar wurde, dass auch der Estrich darunter aufbereitet werden musste“, erklärt Gerd Eichhorn die Differenz. Der Löwenanteil der Summe sei über Fördermittel gedeckt, die Mehrausgaben sollen per Stadtratsbeschluss aus dem städtischen Haushalt gesichert werden.

„Und die Kita bleibt auch weiterhin ein Dauerbrenner“, kündigt Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn (parteilos) an. Der dritte Bauabschnitt rückt näher. In diesem sollen neben einem letzten Gruppenzimmer auch die Treppenhäuser, der Eingangsbereich sowie Flure und Personalräume auf Vordermann gebracht werden. Und auch der Außenbereich rückt mittelfristig in den Fokus, fügt Uwe Werner an. „Diesen wollen wir neu gestalten, erarbeiten dafür bereits eine neue Gartenkonzeption und überdenken die dortigen Spielgeräte.“ Anfang kommenden Jahres sollen die nötigen Fördermittel beantragt werden, so Gerd Eichhorn. Läuft alles nach Plan könnte ab dem Spätsommer wieder gebaut werden.

Von Bastian Fischer