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Altenburg Mehr Kunden, mehr Kredite: Commerzbank Altenburg weiter im Aufwind
Region Altenburg Mehr Kunden, mehr Kredite: Commerzbank Altenburg weiter im Aufwind
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07:31 28.03.2019
Angesichts des anhaltenden Wachstums der Commerzbank in Altenburg haben Bernd Krekel, Chef der Unternehmerkundenberatung, und Filialdirektor Philip Kley (v.l.) gut Lachen. Quelle: Thomas Haegeler
Altenburg

Die Commerzbank befindet sich in Altenburg weiter auf Wachstumskurs. Wie das Kreditinstitut am Dienstag bekannt gab, steigerte man 2018 im Altenburger Land sowohl die Kundenzahl als auch das verwaltete Vermögen. Demnach gewann die Commerzbank hier im Vergleich zum Vorjahr netto knapp 300 neue Kunden hinzu und betreut nunmehr rund 12 100 Kunden. Während der Privatbereich um 190 auf etwa 10 500 Kunden kletterte, kamen auch 100 Unternehmen im Firmengeschäft hinzu. Damit betreut die Commerzbank nunmehr 1600 Unternehmer im Altenburger Land.

Commerzbank Altenburg bedient ein Viertel der Privatkunden

Seit Ende 2016 sei die Zahl der Privatkunden um über 420 gestiegen, sagte Filialdirektor Philip Kley, der den Job zum 1. September 2018 von Burkhard Schreiber übernommen hatte. Damit erreiche die Commerzbank in Altenburg und Umgebung eine Marktabdeckung von 25 Prozent. Das ist mächtig und zeigt, dass unsere Wachstumsstrategie funktioniert.“ Ein Grund dafür sei das kostenlose Girokonto mit Startguthaben. „Während Wettbewerber sagen: Wir schließen Filialen, sind wir weiter vor Ort.“ Er will das achtköpfige Team sogar um eine Stelle erweitern.

Fast 55 Prozent Wachstum bei Konsumentenkrediten

Im Kreditgeschäft mit Privatleuten kurbelten niedrige Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage das Wachstum an. „Insbesondere haben unsere Kunden 2018 vermehrt Ratenkredite genutzt“, so Kley weiter. Dafür habe man in Altenburg neue Finanzierungen in Höhe von 2,8 Millionen Euro ausgereicht – ein Zuwachs von knapp 55 Prozent. Diese gab die Commerzbank vor allem für die Bereiche Bauen und zur Finanzierung von größeren Anschaffungen wie Autos und Ähnlichem. Wegen des anhaltenden Immobilienbooms rechnet der Filialdirektor hier auch 2019 mit weiterem Wachstum. Auch wenn er das laufende Jahr aufgrund der Unsicherheit mit dem Brexit und anderen Handelskonflikten sowie der anhaltenden Niedrigzinsen eher durchwachsen sieht.

Kley: Anlegen statt sparen trotz Börsenentwicklung

Insgesamt erhöhte sich das Kreditvolumen um 3,4 Prozent auf 26,2 Millionen Euro, was Kley auf schnelle Entscheidungsprozesse zurückführt. „Wir vergeben Kredite inzwischen auf Knopfdruck, aber für die eigene Sicherheit auch mit Augenmaß“, sagte der 29-jährige Filialdirektor nicht ohne Stolz. „Das spricht sich rum.“ Auch das Gesamtvolumen in Altenburg stieg um knapp drei Prozent auf 172 Millionen Euro. „Auf der Anlageseite verschenken viele Menschen indes weiter Geld“, so Kley. „Sie wissen, dass sie investieren sollten, sparen aber trotzdem zu Niedrigzinssätzen.“ Rund 82 Millionen Euro liegen allein in seiner Filiale unverzinst auf Konten. Auch wenn die Börsenentwicklung 2018 weniger positiv verlaufen ist, gilt weiterhin: Wer Vermögen langfristig erhalten will, muss anlegen statt sparen.

Präsenz plus digitale Angebote als Erfolgsrezept bei Unternehmen

Auch das Geschäft mit Selbstständigen, Freiberuflern und Firmen mit bis zu 15 Millionen Euro Jahresumsatz hat die Commerzbank in der Region ausgebaut. „Wir haben 2018 die Kreditvergabe um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet und neue Kredite in Höhe von 15 Millionen Euro ausgereicht“, sagte Bernd Krekel, der das Unternehmerkundengeschäft in Ostthüringen verantwortet. Neben Immobilienfinanzierungen stieg laut dem 55-Jährigen, der von 1996 bis 2000 die Commerzbank am Altenburger Markt leitete, auch die Nachfrage nach Investitionskrediten für Maschinen und Co.. Erfolgsgarant ist für Krekel die Präsenz vor Ort in Kombination mit neuen digitalen Angeboten.

Von Thomas Haegeler

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