Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg „Monty Python‘s Spamalot“ feiert Premiere in Gera
Region Altenburg „Monty Python‘s Spamalot“ feiert Premiere in Gera
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:14 09.10.2019
Lachen, auch wenn das Wasser schon bis zum Hals steht: Markus Lingstädt gibt in „Spamalot“ den Artus. Quelle: Ronny Ristok
Gera

Der britische Monty-Python-Film „Die Ritter der Kokosnuss“ ist Kult und diente dem Musical „Monty Python‘s Spamalot“ als Vorlage, das am Freitag, den 11. Oktober, 19.30 Uhr im Theater Gera zur Premiere kommt. Hier werden Politik, Religion und Legende gnadenlos absurd auf die Schippe genommen.

Anarchischer Bühnenspaß

Schauspieldirektor Manuel Kressin inszeniert diesen anarchischen wie schrägen Bühnenspaß mit dem Schauspielensemble, dem Opernchor, dem Thüringer Staatsballett und Musikern des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera unter der musikalischen Leitung von Schauspielkapellmeister Olav Kröger. Für die Choreografie zeichnet Paul Julius verantwortlich. Das Bühnenbild dazu gestaltet Kristopher Kempf und die Kostüme entwirft Emilia Schmucker. Ab dem 26. April 2020 ist das Musical dann auch im Theaterzelt Altenburg zu sehen.

In den Rollen treten auf: Markus Lingstädt als Artus, Michaela Dazian als Fee aus dem See, Mario Radosin als Lancelot, Waldfrau und Mönch, Adrien Papritz als Dennis, Wache und fahrender Sänger, Sebastian Schlicht als Robin und Herbert, Thorsten Dara als Spötter und Ni-Ritterfürst, Bruno Beeke als Historiker, Schwarzer Ritter und Vater sowie Manuel Struffolino als Mann, Concorde, französische Wache und Patsy.

Kette skurriler Abenteuer

Was macht ein König, dessen Gefolgschaft keine Ahnung von Gottes Auftrag hat? Offiziell befinden wir uns im geteilten England des Jahres 932. Franzosen und Angelsachsen streiten um die Herrschaft und Artus wird von einer mysteriösen Fee zur Einigung des Landes als König gekürt. Zunächst gilt es, eine geeignete Ritterschaft zu rekrutieren. Und tatsächlich: Nach anfänglichen Schwierigkeiten verbünden sich der ängstliche Robin, der blutrünstige Lancelot, der linksradikale Dennis, später Sir Galahad, sowie weitere namenlose Ritter zu einer fragwürdigen Truppe. Mit dem Auftrag, den heiligen Gral zu finden, scheinen sie nicht nur gänzlich überfordert, sondern beschwören dabei eine Kette skurriler Abenteuer herauf. Rockende Mönche, lebendige Tote, imaginäre Pferde, fliegende Kühe und verkohlte Killerkaninchen sind ebenso von der Partie wie verführerische Girls und sich outende Boys.

Mit überbordender Fantasie durchlebt die bunt gemixte Rittertruppe eine Berg- und Talfahrt. Am Ende sind die abstrusen Ritter nicht unbedingt klüger, aber um einen Gral und viele Erfahrungen reicher.

Weitere Vorstellungen in Gera: Sa. 12.10.2019, 19.30 Uhr / So. 13.10.2019, 14.30 Uhr / Sa. 16.11.2019, 19.30 Uhr / Sa. 28.12.2019, 19.30 Uhr / Mi. 18.03.2020, 18.00 Uhr / So. 22.03.2020, 14.30 UhrKarten erhalten Sie in der Theaterkasse, telefonisch unter 0365 8279105 sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de und in weiteren eventim-Vorverkaufsstellen.

Von OVZ

Die Sanierung der Kirche, ein Amtsblatt für Langenleuba-Niederhain, die beschädigte Fußgängerbrücke über die Leuba sowie Auftragsvergaben bestimmten die jüngste Gemeinderatssitzung in Langenleuba-Niederhain. Dabei gab es nicht nur positive Nachrichten und Zustimmung in allen Punkten.

09.10.2019
OVZ-Serie zur Landtagswahl - Norman Müller fordert Verwaltungsreform

In einer Serie zur Landtagswahl stellt die OVZ alle Direktkandidaten aus dem Altenburger Land vor. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Themen, die im Landkreis besonders bewegen: Schulen, Sicherheit, Finanzen. SPD-Kandidat Normann Müller geht im Wahlkreis 44 an den Start und will mehr Zusammenarbeit der Kommunen.

09.10.2019
Europäer muss saniert werden - Hotel würde mehr Touristen locken

In 19 Jahren Leerstand ist das einstige Hotel „Europäischer Hof“ gegenüber dem Altenburger Bahnhof nicht nur zum Schandfleck verkommen. Vielmehr würde eine Sanierung und Wiederbelebung auch helfen, das herrschende Manko an Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt abzubauen, findet uns Autor.

09.10.2019