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Altenburg „Müttercafé“ startet am 5. März in Meuselwitz
Region Altenburg „Müttercafé“ startet am 5. März in Meuselwitz
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18:14 20.02.2019
Marion Piehler mit ihrem Sohn Benjamin vor dem Lutherhaus in Meuselwitz. Am 5. März soll hier erstmals das „Müttercafé“ öffnen. Quelle: Mario Jahn
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Meuselwitz

Gern erinnert sich Marion Piehler an die Zeit zurück, als ihr ältester Sohn Josiah noch ein Baby war und beide jede Woche zur Krabbelgruppe nach Lucka fuhren. „Zu manchen Mamas von damals habe ich noch heute Kontakt. Ich find das einfach schön“, schwärmt die 33-Jährige.

Am 5. März geht’s los

Diese positive Erinnerung an die Zeit vor etwa zwei Jahren ist einer der Gründe, warum die inzwischen zweifache Mama nun zusammen mit ihrer Cousine Lydia van Heiden das „Müttercafé“ ins Leben ruft. Am 5. März ab 9.30 Uhr laden sie dafür alle Mamas und Papas von kleinen Kindern in die Räume des Meuselwitzer Lutherhauses ein. „Es ist schön zentral, hat eine Küche und bietet alles, was man für einen gemütlichen Vormittag bei Kaffee und Kuchen braucht“, zählt sie auf. Apropos: Um Speis und Trank kümmern sich die Cousinen, aber nicht ums Programm, denn: „Wir möchten das bewusst ganz frei und offen halten und dadurch den Rahmen für tolle Gespräche schaffen.“

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Neue Bekanntschaften in lockerer Runde

Bereits 2018 hatten die beiden Frauen versucht, eine Krabbelgruppe mit Fokus auf die Bespaßung der Kleinen zu etablieren, nur um nach einer Weile zu merken: So klappt es nicht. Nun der neue Versuch mit dem Schwenk hin zu den Erwachsenen, denen es hoffentlich ähnlich geht, wie den beiden Mamas in Elternzeit. „Wir würden uns einfach freuen, wenn auch andere Eltern Lust haben, neue Bekanntschaften zu machen, sich über die Kinder und das Leben in lockerer Runde auszutauschen und Kontakte zu knüpfen“, fasst es Marion Piehler zusammen.

Ein fester Platz im Terminkalender

Auch wenn sie selbst Mitglied der Gemeinde sei und regelmäßig den Gottesdienst besuche, sei Religiosität keine Voraussetzung für die Teilnahme am „Müttercafé“, betont sie. „Wichtig ist uns, dass die Leute offen sind.“ Auch sollten sie kein Problem damit haben, wenn mal das eine oder andere kirchliche Lied gesungen wird. Ungeachtet dessen sei jeder herzlich willkommen. „Ob mit Kind oder ohne, Papa oder Mama – wir freuen uns auf alle!“ Geht ihr Plan auf, soll das „Müttercafé“ künftig jeden ersten Dienstagvormittag im Monat seine Pforten öffnen.

Von Maike Steuer