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Altenburg Nach OVZ-Bericht: Fast 1000 Euro Spenden für „Bratwurst-Rol“
Region Altenburg Nach OVZ-Bericht: Fast 1000 Euro Spenden für „Bratwurst-Rol“
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17:31 12.11.2018
Der verunglückte Altenburger Roland Saupe alias „Bratwurst-Rol“ (Archivbild) bekommt jetzt Besuch von zwei Helferinnen aus der Heimat. Quelle: Mario Jahn
Altenburg/Schytomyr

„Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Danke an alle, die uns zur Seite stehen.“ Sie hätte nicht gedacht, sagt Carolin Grünig, dass das Schicksal von Roland Saupe so vielen Menschen nahe geht. Heute fährt die 31-Jährige zusammen mit Begleiterin Jenny Gehrhardt in die Ukraine, um dem Mann, den die meisten in der Region als „Bratwurst-Rol“ kennen, die Hilfe aus dem Altenburger Land zu überbringen.

Fast 1000 Euro Spenden nach OVZ-Bericht

Nachdem die OVZ vergangene Woche über den schweren Unfall des 62-Jährigen berichtet hatte, seien noch einmal fast 1000 Euro Spenden eingegangen. Dadurch belaufe sich die Bargeldsumme für „Bratwurst-Rol“ inzwischen auf über 2000 Euro. Geld, das der Altenburger dringend brauche, um die Zeit im Krankenhaus zu bezahlen.

Geld für Arzt und Medikamente

Wie berichtet, liegt Roland Saupe seit Wochen mit schweren Verletzungen in einer Klinik in Schytomyr, rund 120 Kilometer westlich von Kiew. Er war mit seiner ukrainischen Freundin unterwegs gewesen, als er mit dem Auto von der Straße abkam. Aus der Bahn geworfen von einem Moment auf den anderen, auch in finanzieller Hinsicht. Denn Roli, wie ihn seine Freunde nennen, hat keine Zusatzversicherung für die Auslandsreise, muss unter anderem Ärzte und Medikamente bar bezahlen – und darf, so lange die Unfallermittlungen laufen, das Land nicht verlassen. Es fehle ihm an vielem, bis hin zu frischer Kleidung.

DRK bietet Hilfe bei Rücktransport an

Carolin Grünig und ihre Unterstützer haben deshalb einiges zusammengepackt für die lange Reise nach Schytomyr. Heute geht’s los, am Wochenende wollen sie zurück sein. Und sind froh, dass nach dem OVZ-Artikel die Helfer-Gemeinde gewachsen ist. „Sogar das DRK hat sich gemeldet und Hilfe bei Rolis Rücktransport angeboten“, erzählt Carolin Grünig. Auch ein Ansprechpartner in der Ukraine, der über die Sprachbarriere helfe, sei jetzt gefunden.

Am 20. November um 18.30 Uhr treffen sich die Helfer im Kulturhof Kosma. Carolin Grünig ist außerdem per E-Mail zu erreichen: roland-braucht-hilfe@t-online.de

Von Kay Würker

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