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Altenburg Neue Meuselwitzer Mitte will im neuen Stadtrat Stillstand beenden
Region Altenburg Neue Meuselwitzer Mitte will im neuen Stadtrat Stillstand beenden
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16:38 21.03.2019
Christian Albert, Heidrun Weigel, Janet Riese, Sylvia Süß, Reiner Penndorf, Ulla Gatzsch, Jana Schuhknecht, Tina Rolle, Andreas Goschala, Antje Ulich und Jonathan Gentsch (v.l.) gründeten am Dienstag die Neue Meuselwitzer Mitte. Quelle: privat
Meuselwtz

An der Schnauder hat sich eine neue Bürgerinitiative gegründet und am Dienstag eine Liste zur Stadtratswahl im Mai einstimmig beschlossen. Die bislang elf Mitglieder der Neuen Meuselwitzer Mitte (NMM), so der Name, eint das Bestreben, mehr gegen den Stillstand in der Stadt zu tun und diesen nicht nur zu kritisieren. Daher finden sich unter dem Logo auch die drei Worte: „Nicht Meckern, Machen!“. Angeführt wird die Liste von Stadträtin Antje Ulich, die im Moment für die Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wintersdorf (UWG) im Stadtrat sitzt. Die Gründung der NMM liege keinesfalls an einem Streit mit der UWG, erklärte Ulich gegenüber der OVZ. Vielmehr wolle man mit dem neuen Bündnis den Fokus bewusst mehr auf Meuselwitz lenken. Natürlich setze man sich jedoch für Wintersdorfer Themen ein, so wie für alle anderen Ortsteile natürlich auch.

Ein Euro für leere Gebäude

Wichtige Punkte im Wahlprogramm sind ein neues Sicherheitskonzept, das sich auch in mehr Mitarbeitern im Ordnungsamt widerspiegeln soll. Außerdem wird eine bessere Vermarktung von Schnaudertalhalle, Orangerie und Bürgertreff angestrebt, einschließlich einer darauf abgestimmten Internetpräsenz. Um junge Familien in die Stadt zu locken oder zum Hierbleiben zu bewegen, sollen leerstehende Gebäude zu einem symbolischen Preis von einem Euro verkauft werden. Auf diese Weise würden Leerstand gesenkt und alte Gebäude saniert. Außerdem soll das Stadtfest wieder von städtischen Gewerbetreibenden und Vereinen ausgerichtet werden.

NMM braucht Unterstützerunterschriften

Als neue Gruppierung muss die NMM Unterstützerunterschriften sammeln. Da 24 Stadtratsplätze zu vergeben sind, müssen für jeden Platz vier, also insgesamt mindestens 96 Befürworter unterzeichnen. Möglich ist dies bis zum 17. April in der Einwohnermeldetestelle und im Rathaus.

Auf der Liste zur Stadtratswahl stehen: Antje Ulich, Tina Rolle, Christian Albert, Heidrun Weigel, Jana Schuhknecht, Reiner Penndorf, Janet Riese, Ulla Gatzsch, Jonathan Gentsch, Sylvia Süß und Andreas Goschala,

Von Jens Rosenkranz

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