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Altenburg Neue Richtlinien für Altenburger Denkmalpreis
Region Altenburg Neue Richtlinien für Altenburger Denkmalpreis
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11:32 10.12.2018
Der Altenburger Stadtrat hat die Vergaberichtlinien für den Denkmalpreis reformiert. Die Jury hat nun mehr Freiheiten. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Der Stadtrat Altenburg hat die Richtlinien zur Vergabe des Johann-Georg-Hellbrunn-Preises geändert. Einstimmig beschlossen die Volksvertreter in ihrer jüngsten Sitzung, dass die Jury bei der Auszeichnung künftig deutlich mehr Freiheiten hat als bisher. Demnach darf sie den Preis nun splitten und bei Fehlen geeigneter Bewerbungen auch aussetzen. Zudem steigt das zu vergebende Preisgeld von 2500 auf 3000 Euro.

Initiator sieht „wunderbares Ende“

Dank der neuen Richtlinien kann die Jury nun einen Preis für vorbildliche Gesamtleistung (Rettung, Sicherung und Bewahrung eines Kulturdenkmals im Ganzen) und einen für vorbildliche Teilleistungen (für Fassaden, Details und andere Bauteile) vergeben. Das Preisgeld kann sie dafür ebenfalls aufteilen. „Was uns im Sommer noch heiß bewegt hat, findet nun ein wunderbares Ende“, sagte Pro-Altenburg-Chef Peter Müller, der die Initiative mit seiner Fraktion angeschoben hatte. Auch wenn damals den Antrag niemand habe mit einreichen wollen und er wegen unausgegorener Vorschläge in die Ausschüsse zurückverwiesen worden sei, so habe doch jede Fraktion Ideen eingebracht. „Unser größtes Anliegen war es, dass man eine Wertigkeit reinbringt.“

Alle Fraktionen an Änderungen beteiligt

Namentlich nannte Müller dabei Sibylle Börngen (SPD), die „uns zum Durchbruch verholfen“ hat, indem sie vorschlug, dass die Jury doch die Entscheidung des Ob und Wie treffen sollte. Auch das Stadtforum erwähnte der Vorsitzende des Bau- und Stadtentwicklungsausschusses explizit, weil daher der Vorschlag gekommen sei, dass man – je nach Bedarf – Fachleute in die Jury hineindelegieren könne. „Und auch dass den Preis eine Kirchgemeinde bekommen kann, ist nicht mehr ausgeschlossen.“ Er bedanke sich bei allen Stadträten. „Aber die Jury hat nun auch eine riesengroße Verantwortung.“

Neuer Wind für nächste Auflagen

Den Bedarf für eine Belebung des Denkmalpreises hatten Müller und seine Bürgerbewegung vor allem wegen zuletzt immer zäher eingehender Vorschläge und weil immer mehr Teilleistungen, wie Fassaden, eingereicht worden waren. Zudem war im Vorfeld der diesjährigen und 21. Verleihung bekannt geworden, dass der Hellbrunn-Preis an die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde gehen sollte, was nach den bisherigen Richtlinien aber ausgeschlossen war.

Von Thomas Haegeler

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