Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Neues Stadtteilzentrum in Altenburg: Erste Details für Nordplatz stehen
Region Altenburg Neues Stadtteilzentrum in Altenburg: Erste Details für Nordplatz stehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 08.01.2018
Soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden: der Nordplatz in Altenburg (rötlich markiertes Areal). Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Es geht voran: Nachdem klar ist, dass die Fördermittel für die Umgestaltung des Nordplatzes in Altenburg fließen, hat die Stadt erste Details zum Fahrplan des knapp 2,4 Millionen Euro teuren Vorhabens bekanntgegeben. Laut Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) will man den ehemaligen Club „Die Zwei“ bereits im März abreißen. Die Bauarbeiten, um dem Stadtteilplatz ein neues Gesicht zu geben, sollen dann im dritten Quartal dieses Jahres beginnen. Gelingt das, will die Stadt bis Sommer 2019 fertig sein. Zur grünen Oase könnte das Gelände demnach zwischen März 2019 und April 2020 werden.

Angesichts des Bevölkerungsrückgangs wirkt der in den 1980er-Jahren konzipierte Nordplatz überdimensioniert. Ziel der Umgestaltung ist es daher, ihn auf ein angemessenes Maß zu schrumpfen. „Der notwendige Rückbau von Überkapazitäten an Plattenbau-Wohnungen bedarf dringend der parallelen Umgestaltung der pflegeaufwendigen Infrastruktur, welche nicht mehr benötigt wird und nicht mehr bezahlbar ist“, sagte Wolf zu den Plänen. „Die Menschen in Altenburg-Nord haben es verdient, dass wir auch zukünftig den Stadtteil in den Umgestaltungsprozess einbeziehen und die Attraktivität erhöhen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger dort wohlfühlen.“

Konkret geschehen soll das, indem der Platz zwischen Ärztehaus, Carqueville und der früheren Kaufhalle einheitlich gepflastert und behindertengerecht wird. Dabei plant man, sich auch um die Treppenanlage zu kümmern. Auf diesem Platz sollen nur ein paar Stellplätze für Autos ausgewiesen werden, die beiden geplanten Hauptparkplätze werden zunächst zurückgestellt. Im Anschluss an die Umgestaltung dieses Teils des Platzes will man mit den Grünflächen beginnen.

Um den Parkeffekt zu haben, müsse man das Stadtteilzentrum wartungsarm mitentwickeln, so Wolf. „Wir müssen weg von den kostenintensiven Hochbeeten.“ Dabei werde auch die Anbindung an das DRK mitgemacht. Zudem soll die Toilettenanlage auf der Plattform multifunktional gestaltet werden. Dabei bekommt auch das Ärztehaus eine neue Anfahrt. „Ich habe die Hoffnung, dass sich die Verkaufshalle dann in diese Richtung öffnet“, erklärte Wolf weiter. „Wir müssen hier von der Rückseite wegkommen.“ Zudem wolle man versuchen, für die Soccer-Anlage Sponsoren zu finden, damit diese ebenfalls entstehen kann.

Bislang wurde am Nordplatz 13 nur der verwaiste Plattenbau und das ehemalige Toilettengebäude für rund 92 000 Euro abgerissen. Gut 58 000 Euro davon sind Städtebaufördermittel. Danach geriet das Projekt ins Stocken, weil Altenburg bei der Fördermittelvergabe leer ausgegangen war. Das änderte sich erst nach einem erneuten Gespräch von Michael Wolf im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Demnach will das Land die Umgestaltung des Nordplatzes nun mit gut zwei Millionen Euro fördern.

Von Thomas Haegeler

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Katharina Schenk hat ein positives Fazit ihrer ersten Wahlkampfaktion gezogen. „Ich freue mich, dass viele offen für meine Aktion waren und in Gesprächen oder schriftlich Ideen für den Markt geäußert haben“, teilte die designierte Oberbürgermeister-Kandidatin der SPD nach dem Verteilen von Dialogpostkarten „Ideen für Altenburgs gute Stube“ mit.

12.03.2018

In Altenburg werden die Plätze in Kindertagesstätten knapp. Nach Angaben der Stadtverwaltung könnten in der nächsten Zeit sogar 50 bis 80 Betreuungsplätze fehlen, wenn alle Familien ihren Rechtsanspruch wahrnehmen. Ursachen dafür sind ein Geburtenplus und der Zuzug von Flüchtlingsfamilien. Die Stadt sucht Auswege und sieht Licht am Ende des Tunnels.

04.01.2018

Gilles Dyreks Komödie „Venedig im Schnee“ erlebte seit 2003 nicht nur an seinem Uraufführungstheater in Paris über 400 Vorstellungen, sondern auch im deutschsprachigen Raum unterhalten inzwischen 30 Bühnen damit ihr Publikum unterhalten. Nun also auch das Landestheater in Altenburg – kurios, witzig und wunderbar doppelbödig.

04.01.2018