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Altenburg Preis für Altenburger Bier bleibt stabil
Region Altenburg Preis für Altenburger Bier bleibt stabil
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08:06 24.01.2020
Bastian Leikeim setzt für seine Altenburger Biere auf Preisstabilität und regionale Rohstoffe. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Die Brauerei in Altenburg plant in diesem Jahr nicht, die Preise für ihre Biere zu erhöhen. Das erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Bastian Leikeim auf OVZ-Anfrage. Anders die Radeberger Gruppe, in der unter anderem die sächsischen Biere Ur-Krostitzer, Freiberger und Sternburg vom Band laufen – dieses Unternehmen hatte wie berichtet angekündigt, ab Anfang März für viele seiner Marken mehr pro Liter zu verlangen.

„Natürlich beobachten wir sehr genau den Markt und was unsere Mitbewerber tun“, so Leikeim. Momentan gebe es aber in seiner Brauerei noch keinen Zwang, sich an der aktuellen Preisrunde zu beteiligen. Vor allem die guten Ernten bei den Zulieferern im vergangenen Jahr hätten zu für die Brauerei günstigen Konditionen geführt. „Damit können wir einiges kompensieren“, erklärt Leikeim. Nichtsdestotrotz seien die Entwicklung der Energiekosten oder Tarifsteigerungen der Belegschaft ein Stück weit unkalkulierbar, was im Laufe des Jahres die derzeitige Situation auch verändern könnte.

Hopfen fürs Altenburger Bier kommt aus Monstab

Derweil begründet die Radeberger Gruppe die Preissteigerung zum 2. März vor allem für Fassbiere mit Tariferhöhungen, veränderten Preisen für Logistik, Energie und Verpackungsmaterialien, mit notwendigen Investitionen in den Mehrwegkreislauf sowie mit einer überlasteten Lieferkette.

Das Altenburger Brauhaus, in dem im Jahr rund 150 000 Hektoliter Bier herstellt werden, setzt nach eigenen Angaben in erster Linie auf regionale Zulieferer. Im April 2019 hatte die Brauerei deshalb den langjährigen Liefervertrag mit dem Monstaber Hopfenbauer Christian Berthold verlängert. Damit können auch zukünftig die Altenburger Biere zu 50 Prozent mit Hopfen aus Monstab gebraut werden. In der Kommune, die zur Verwaltungsgemeinschaft Rositz gehört, baut Berthold auf 51 Hektar Hopfen an. Die Menge, die die Altenburger Brauerei benötigt, wächst auf ungefähr siebeneinhalb Hektar. Die zwischen Brauhaus und Landwirt vereinbarten Hopfenpreise lagen im April leicht über dem damals aktuellen Tageskurs.

Die jüngste Teuerung der Altenburger Biere gab es zum 1. Januar 2019. Nach vier Jahren mit konstanten Preisen hob das Unternehmen den Flaschenpreis um drei bis fünf Cent an. Begründet wurde das vor Jahresfrist von der Geschäftsführung mit gestiegen Produktionskosten.

Von Jörg Reuter

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