Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Pro Altenburg startet Bürgerbefragung
Region Altenburg Pro Altenburg startet Bürgerbefragung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:08 02.02.2019
Mit diesem Stimmzettel befragt Pro Altenburg die Skatstädter nach ihrer Meinung, welche Straße oder welchen Platz sie saniert haben wollen. Quelle: Pro Altenburg
Anzeige
Altenburg

Die Bürgerbewegung Pro Altenburg fragt die Skatstädter nach ihrer Meinung. Los geht es am heutigen Sonnabend, wie Pro-Altenburg-Chef Peter Müller am Freitag erklärte. Demnach möchte man von den Altenburgerinnen und Altenburgern wissen, welche Straße oder welchen Platz sie am dringendsten saniert haben möchten. Zur Auswahl stehen neben der Moritzstraße in der Innenstadt auch der Brühl und der Keplerplatz am Rande derselben.

OB Neumann soll zum Umdenken bewegt werden

„Der Absicht des Altenburger CDU-Oberbürgermeisters André Neumann, eine eigentlich intakte Straße auf Kosten von völlig desolaten Straßen beziehungsweise Plätzen erneut zu sanieren, kann und will die Bürgerbewegung Pro Altenburg nicht länger tatenlos zusehen“, begründete Müller die Initiative, die den OB zum Umdenken bewegen soll. Diese läuft über www.proaltenburg.de, wo ein entsprechender Fragebogen zu finden ist, den jeder ausfüllen und bis 28. Februar bei der Bürgerbewegung per Post oder persönlich einreichen kann.

Anzeige

Kritik speist sich aus vielen Gründen

Hintergrund der Aktion ist, dass die Stadtverwaltung unter OB Neumann plant, die Moritzstraße zu sanieren. Das kritisieren Müller und Pro Altenburg auch, weil „es durch die monatelange Schließung der bereits nach der Wende ausgebauten Straße zu einem ähnlichen Ladensterben kommen wird, wie es die Geschäftsleute in der Wallstraße vor Jahren leidvoll erfahren mussten“. Darüber hinaus sehe man einen Bushalt am Topfmarkt, der durch die Sanierung der Moritzstraße möglich wird, als nicht notwendig an. „Außerdem halten wir zumindest derzeit die beiden Haltestellen in der Johannisstraße für völlig ausreichend, um den Markt zu erreichen.“ Denn die Händler in der Sporenstraße und am Weibermarkt würden von den Laufwegen der Kunden profitieren.

Pro-Altenburg-Chef Müller: Parkgebühren am Keplerplatz sind Hohn

„Wir fordern daher von der Stadtverwaltung angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage, das Geld sinnvoller an dringend benötigter Stelle auszugeben“, so Müller. Dazu gehörten Brühl wie Keplerplatz. „Letzterer befindet sich in einem derart desolaten Zustand, dass das Erheben von Parkgebühren von jedem Kraftfahrer als Hohn empfunden wird.“

Von Thomas Haegeler