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Altenburg Rolf und Gertrud Göpel feiern 70. Hochzeitstag
Region Altenburg Rolf und Gertrud Göpel feiern 70. Hochzeitstag
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18:12 30.07.2019
Das muss man erstmal schaffen: Rolf und Gertrud Göpel feiern ihren 70. Hochzeitstag – die Gnadenhochzeit. Quelle: Jörg Reuter
Klausa

Im Senioren-Wohnpark Klausa feierten am Dienstag Gertrud und Rolf Göpel einen ganz besonderen Hochzeitstag – ihren 70., der landläufig auch Gnadenhochzeit heißt. Zum Gratulieren anlässlich dieses seltenen Jubiläums kam natürlich auch der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD), den mit den Jubilaren mehr verbindet als die reine Pflicht als Gemeindechef. „Als kleiner Junge war ich bei Rolf Göpel in der Foto-AG“, erinnerte er sich.

Beim Luftbildknipsen in den See gefallen

Das Fotografieren ist eines der Hobbys, die Rolf Göpel sein ganzes Leben begleitet haben. „Angefangen habe ich damit schon in der Schule, damals waren die Kameras noch zum Ausklappen mit Lederbalg“, erzählt der Senior mit einem Lächeln. Und seine Tochter Gabriele Heuduck ergänzt, dass ihr Vater noch immer gern knipst – etwa bei Ausflügen. Anders als in seiner Jugend bearbeite der 95-Jährige die Bilder heute am Computer.

Apropos Fotografieren: Da gebe es noch die Anekdote um das erste Luftbild, das Rolf Göpel schießen wollte. Dafür habe er einen Kastendrachen gebaut. Beim Versuch, das Bild zu schießen, landete der Apparat aber im Teich, erinnern sich alle an die gern zum Besten gegebene Geschichte. Neben dem Fotografieren und dem Basteln – dazu gehörten nicht nur Drachen, sondern auch voll funktionsfähige Flugzeugmodelle – fuhr Rolf mit seiner Gertrud auch leidenschaftlich gern Motorrad, was die 96-jährige Dame mit einem Nicken bestätigt. Als junge Leute waren sie so zum Beispiel gern an der Ostsee.

Der Lebensmittelpunkt war lange Nobitz

Gefunkt hat es zwischen den beiden übrigens kurz nach dem Krieg auf dem Saal in Langenleuba-Niederhain, wohin der Frohnsdorfer und die gebürtige Altenburgerin damals gern zum Tanz gingen. Hochzeit wurde dann 1949 groß mit Freunden und der Familie gefeiert. Als 1952 Göpels einziges Kind – Tochter Gabriele – zur Welt kam, kümmerte sich Mutter Gertrud um den Haushalt, während Vater Rolf als Hauer unter Tage bei der Wismut tätig war.

Später, 1960, zog die Familie dann nach Nobitz. Zu dieser Zeit hatte der ausgebildete Landwirt aber schon in die Gießerei nach Altenburg gewechselt. Die letzte berufliche Station für die Eheleute war aber die Wollspinnerei in Nobitz, wo beide bis zur Wende arbeiteten.

Nach der Pensionierung nutzten sie die neuen Möglichkeiten und schauten sich die Welt an. Und Rolf stieg vom Motorrad aufs Fahrrad um, das er bis in sein 90. Lebensjahr täglich fuhr.

Von Jörg Reuter

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