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Altenburg Rund 50 Heuballen brennen auf Feld
Region Altenburg Rund 50 Heuballen brennen auf Feld
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20:07 25.06.2019
Zu einem Heuballen-Brand musste die Feuerwehr zu einem Feld in Göllnitz ausrücken (Symbolbild). Quelle: dpa
Göllnitz

Die Sirenen, die am späten Montagnachmittag kurz vor 18 Uhr über Göllnitz heulten, verhießen schon Unheil. Sie riefen die Kameraden der örtlichen Feuerwehr zum Brandeinsatz. Unterstützend kamen auch die Schmöllner Stützpunktfeuerwehr sowie die Polizei hinzu. Die bösen Vorahnungen bestätigten sich rasch: Auf einem Feld am Wiesengrund brannten Heuballen. „Es handelte sich um circa 50 Stück“, informierte Schmöllns Stadtbrandmeister Mirko Kolz.

Die Schmöllner Kameraden konnten ihren Einsatz aber recht schnell wieder beenden, da die Göllnitzer Feuerwehr im Zusammenspiel mit dem betroffenen Eigentümer des Heus die Situation im Griff hatten und auch die notwendige Brandwache stellten. „Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt“, so Katja Ridder von der Landespolizeiinspektion Gera auf Anfrage der OVZ. „Allerdings gehen wir nach den derzeitigen Ermittlungserkenntnissen davon aus, dass im konkreten Fall keine Brandstiftung vorliegt“, hob die Sprecherin hervor.

Brandstiftungen in der jüngeren Vergangenheit

Sehr weit hergeholt ist die Vermutung über ein vorsätzlich gelegtes Feuer allerdings nicht. Denn erst am vorvergangenen Wochenende, konkret am 15. und 16. Juni, mussten in Göllnitz, Schwanditz und Altkirchen gleich drei Feuer gelöscht werden, die durchweg gelegt waren: Erst brannte Samstagfrüh gegen 1.20 Uhr ein Palettenstapel nahe Schwanditz, dann am Sonntag gegen 2.40 Uhr rund 50 Strohballen bei Göllnitz. Und während dort noch die Löscharbeiten liefen, ging in Nöbden ein Lager mit 800 bis 1000 Strohballen in Flammen auf.

Nicht nur unter Feuerwehrleuten ist die Annahme verbreitet, dass diese Häufung gelegter Brände entlang der Eisenberger Landstraße das Werk eines oder mehrerer Feuerteufel ist. Denn auch in Großenstein im benachbarten Landkreis Greiz, ebenfalls an besagter Straße liegend, gab es zuletzt verheerende Brände, die gelegt waren. Dort brannte am 15. Juni eine mit Stroh gefüllte Halle nieder. Und am zurückliegenden Samstag fiel das gerade schmuck sanierte Sportlerheim Brandstiftung zum Opfer.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Ob es tatsächlich Zusammenhänge zu den einzelnen Brandstiftungen gibt, will man bei der Polizei weder bestätigen noch dementieren. „Wir arbeiten auf jeden Fall mit Hochdruck an den Ermittlungen“, betont Katja Ridder. Die berühmte heiße Spur habe man derzeit aber noch nicht.

Von Jörg Wolf

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