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Altenburg Schnupperlauf zum Skatstadtmarathon in Altenburg findet großen Anklang
Region Altenburg Schnupperlauf zum Skatstadtmarathon in Altenburg findet großen Anklang
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04:17 14.05.2019
Mit über 100 Teilnehmern fand der Schnupperlauf des SV Lerchenberg zum Skatstadtmarathon diesmal noch größeren Anklang als in den Vorjahren. Quelle: Torsten Rist
Altenburg

Der Wettergott muss ein Läufer sein. Anders ist es kaum zu erklären, dass es fast den gesamten Sonnabend durchregnete, aber kaum stand der Schnupperlauf des SV Lerchenberg (SVL) zum Skatstadtmarathon auf dem Programm, war Schluss mit Niederschlag. Prompt fanden sich 10 Uhr über 100 Aktive vor der Altenburger Brüderkirche ein, um die 13,3 Kilometer und den Halbmarathon auf den Originalstrecken unter die Füße zu nehmen.

Veranstalter sehr zufrieden mit Teilnehmerzahl

„Wir sind sehr zufrieden“, sagte SVL-Chef Torsten Rist angesichts von letztlich gut 110 Startern im Alter von 14 bis über 60 Jahre zur dritten Ausgabe des Schnupperlaufs unter Regie des Altenburger Leichtathletikclubs. „Wegen des parallel stattfindenden Autofrühlings war die Teilnehmerzahl schwer zu überblicken.“ Es seien jedoch noch einmal mehr als die 99 Starter im Vorjahr gewesen. Und die waren ziemlich dankbar für die drei Versorgungsstände, an denen neben kühlen Getränken und leicht Verdaulichem auch warmer Tee bereit stand.

„Trotz optimalem Laufwetter war es doch gelegentlich etwas kühl auf der Strecke“, so Rist, der von den Läufern viele lobende Worte hörte und diese sogleich an die Betreuer der Versorgungsstände weiterreichte: „Hier geht großer Dank an Stephan Riechel, Familie John und Ronny Koch.“ Vielleicht lag es auch daran, dass die ersten Läufer des Halbmarathons nach knapp einer Stunde und 50 Minuten das „Ziel“ erreichten.

Marathon-Mitveranstalter kommt auf dem Rad ins Schwitzen

Ordentlich ins Schwitzen kam auch Helmut Nitschke. Das lag allerdings nur bedingt am Laufen als vielmehr am Radfahren. Denn der Sprecher des Skatstadtmarathons begleitete auf einem Drahtesel das Team des Klinikums Altenburger Land, das parallel zum Schnupperlauf seine Wette gegen die Organisatoren durchzog. Demnach wollte die zehnköpfige Truppe des kommunalen Krankenhauses mit fünf Walkern und fünf Läufern die 21,1 Kilometer schneller absolvieren als die aktuelle Bestzeit einer Frau beim Halbmarathon im Walking. Dazu musste die Staffel den von Bianka Schnabel im Jahr 2012 aufgestellten Rekord von 2:32:24 h unterbieten.

Ob ihr das gelang, hält Nitschke aber bis zum 11. Skatstadtmarathon am 8. Juni geheim. Seit dem eigenen Zweirad-Einsatz habe er „noch mehr Respekt vor den Radfahrern, die bei uns die führenden Läufer begleiten“, sagte Nitschke im Anschluss. Es sei anstrengend, aber auch eine Freude gewesen, die Staffel zu begleiten. „Die zehn Mann haben ein Feuerwerk abgebrannt. Das hat eine ungeahnte Eigendynamik entwickelt, obwohl es eigentlich um nichts ging.“

Nur die von Helmut Nitschke gestoppte Zeit zählt

So ganz stimmt das freilich nicht. Denn neben der Ehre, die bei Wetten ja immer eine Rolle spielt, steht auch ein neues Sportgerät für den Trimm-dich-Pfad im Stadtwald zur Disposition. Bezahlen und aufbauen lassen muss es der Verlierer. Doch auch auf hartnäckigstes Nachfragen sagte Nitschke dazu nur so viel: „Es haben gefühlt 200 Leute gestoppt, aber am Ende zählt nur meine Zeit.“

Von Thomas Haegeler

Insgesamt circa 100 Interessierte fanden sich am Montag in der Innenstadt von Altenburg ein. Auf der einen Seite etwa 75 Zuhörer beim AfD-Wahlkampf. Auf der anderen Seite standen rund 40 Gegendemonstranten. Während die AfD ihre politischen Ziele vorstellte, protestierten linke Gruppierungen mit Parolen und Kuchen.

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