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Altenburg Schüleraktion: Rote Hände mahnen am Altenburger Rathaus
Region Altenburg Schüleraktion: Rote Hände mahnen am Altenburger Rathaus
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17:10 31.05.2019
Schüler wie Catrin Pengel brachten am Freitag rote Hände am Bauzaun vorm Altenburger Rathaus an – gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Quelle: Foto: Mario Jahn
Altenburg

Das dritte Jahr in Folge haben Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Altenburger Land an der internationalen Aktion „Red Hand Day“ teilgenommen, um ein gemeinsames Statement gegen die Ausbeutung von Kindern als Soldaten zu setzen. Mit Rekordbeteiligung in diesem Jahr: Über 1800 Handabdrücke aus 10 Schulen des Landkreises sind das Ergebnis bei dem Projekt, das vom Jugendforum Altenburger Land und den Schülersprechern organisiert wird. Die Schüler gaben damit ihr Veto gegen Kindersoldaten ab.

Besonders freut sich der diesjährige Projektverantwortliche Janek Voos über die Teilnahme der Erich-Kästner Schule, die dieses Jahr neu zur Gruppe hinzu gestoßen ist. Der praktische Teil der Aktion fand bereits am 8. Februar in den Schulen statt (die OVZ berichtete). Am Freitag wurden nun einige der Handabdrücke präsentiert und ein Plan vorgestellt, wie es mit diesen jetzt weitergehen soll. Spontan entschloss man sich, zusammen mit Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) und anderen Anwesenden die roten Hände am Bauzaun um das Rathaus aufzuhängen. Hier sollen die Passanten daran erinnert werden, dass es andernorts Menschen, vor allem Kindern, nicht so gut geht wie uns in Deutschland.

Post an Politiker und Rüstungsunternehmen

Damit dieses Statement der Schüler nicht verhallt, wurde im vergangenen Jahr ein gemeinsamer Brief an Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) verfasst. Dieses Jahr gehen die Jugendlichen noch einen Schritt weiter: Es sollen zahlreiche Briefe an deutsche Rüstungsunternehmen, wie Heckler & Koch, sowie an Politiker geschickt werden – darin dann die vielen roten Handabdrücke und das gemeinsame Statement der jungen Teilnehmer aus dem Altenburger Land.

Von Valentin Rühlmann

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