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Altenburg Schule „Altenburger Land“ im Mombasa wird überflutet
Region Altenburg Schule „Altenburger Land“ im Mombasa wird überflutet
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10:11 16.07.2019
Die Schule „Altenburger Land“ in Mombasa wurde überflutet. Jetzt werden Spenden gesucht. Quelle: Gerd Müller
Altenburg/Mombasa

Es war ein beängstigendes Video, gesendet aus Mombasa nach Altenburg. Ungewöhnlich heftige und anhaltende Niederschläge ließen das Oberflächenwasser in breiter Front von der angrenzenden Wiese auf das Schulgrundstück der Schule „Altenburger Land“ in Mombasa eindringen und einen Großteil des Pausen- und Sportplatzes im Wasser versinken. Hoffentlich werden die Fundamente der beiden Schulgebäude davon nicht beschädigt, war unser Gedanke. Nicht zu Unrecht, sackte doch im März 2017 ein Teil des Sanitärgebäudes nach weit weniger Wassermassen um ein paar Zentimeter ab.

Sei drei Jahren vergeblich Anträge gestellt

Nun wurde es noch dringlicher, unser bereits existierendes Entwässerungsprojekt in Angriff zu nehmen. Bereits seit drei Jahren stellen wir Anträge auf Fördermittel des Bundes, um diese rund 35 000 Euro umfassenden Baumaßnahmen realisieren zu können. Immer wieder wurden wir enttäuscht. Nochmal mehrere Monate auf einen wohlwollenden Entscheid warten ging nicht mehr.

Nach mehreren Diskussionsrunden im Verein entschlossen wir uns, alle erreichbaren Medien in eine breit aufgestellte Spendenaktion einzubeziehen. Wir aktualisierten fast täglich die Informationen auf unserer Homepage, nutzten verschiedenste Facebook-Seiten von Vereinsmitgliedern und warben in ungezählten persönlichen Gesprächen um Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft.

Spende aus vielen Städten eingegangen

Bereitschaftserklärungen via Homepage mündeten nach entsprechenden Telefonaten, E-Mails und auch Briefen in ganz konkrete Überweisungen. Eibenstock, Bad Kösen, Wittenberg, Bautzen, Schöneiche bei Berlin und weitere Orte tauchten als Absender von Spendern auf. Gruppen der Volkssolidarität aus Ehrenberg und Schmölln spendeten im Rahmen von Präsentationen unserer Vereinsarbeit spontan am Ende der Veranstaltungen.

Und es geht noch weiter. Das Friedrichgymnasium wird dieses Jahr schwerpunktmäßig unser Projekt im Rahmen der Schüleraktion „Run for help“ in den Mittelpunkt stellen.

Noch fehlen 10 000 Euro

Ausruhen können wir uns noch nicht. Das Spendenkonto ist zwar auf über 22 000 Euro angewachsen, aber wir benötigen für die wasserabweisende Grundstücksmauer und die Drainage um das Gebäude des Grundschulteils immer noch etwas mehr als 10 000 Euro.

Vor der nächsten Regenzeit Ende November wird der erste Abschnitt der Mauer an der dringlichsten Stelle fertig sein.

*Unser Autor Gerd Müller ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins education4kenya

Aktuelle Informationen, Bilder und Videos zur Situation und zum Arbeitsstand des Projektes findet jedermann auf unserer Homepage www.education4kenya.de.

Von Gerd Müller*

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