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Altenburg Stadt Altenburg erschließt Baugebiet „Zur Fasanerie“
Region Altenburg Stadt Altenburg erschließt Baugebiet „Zur Fasanerie“
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19:05 14.11.2017
Die Erschließung des künftigen Wohnbaustandortes „Zur Fasanerie“ im Altenburger Ortsteil Ehrenberg hat begonnen. Quelle: Ronny Seifarth
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Altenburg

Eine Wiese am Rande des Altenburger Ortsteils Ehrenberg hat sich in eine Baustelle verwandelt. An der Straße „Zur Fasanerie“, wo sich einst eine Gartenanlage befand, begannen in der Vorwoche die Arbeiten zur Erschließung eines Wohnbaustandortes, teilte die Stadtverwaltung mit. Dort werden in ihrem und im Auftrag des Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg, der Energie- und Wasserversorgung Altenburg, der Mitnetz sowie der Telekom in der nächsten Zeit Rohre und Leitungen verlegt sowie eine Erschließungsstraße gebaut. Danach stehen dann zehn Bauplätze für Eigenheime zur Verfügung.

Ziel ist es laut Stadt, die Grundstücke noch vor einem möglichen Wintereinbruch mit sämtlichen Medien zu versorgen. Dazu gehören Trinkwasser- und Abwasserleitungen sowie Strom-, Telefon- und Internetverbindungen. Danach sollen der Straßenunterbau, die -entwässerung und eine Schottertragschicht eingebracht sowie die Borde für die Straßenabgrenzung zu den Grundstücken gesetzt werden.

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Im Anschluss kann die Katastervermessung für die Aufteilung der Grundstücke erfolgen. Sofern die Witterung es zulässt, soll anschließend die Asphaltierung der Straße erfolgen. Anderenfalls wird dies dann im Frühjahr 2018 passieren. Die neue Straße wird etwa 85 Meter lang mit einem großen Wendebereich – auch für LKW – am Ende.

„Das versetzt uns in die Lage, mit den Grundstücken in die Vermarktung zu gehen und einen Beitrag zur Befriedigung der in jüngster Zeit verstärkten Nachfrage nach Bauland zu leisten“, sagte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD). Dass die Erschließung erst acht Monate nach dem zugehörigen Stadtratsbeschluss vollzogen wird, begründete der Rathauschef mit der „anspruchsvollen Planung“. Diese habe Zeit gebraucht, schließlich wolle man „alles in einem Ritt machen, um Kosten zu sparen“. Wolf: „Wir liegen aber im Plan.“

Gemäß Auflagen aus dem Bebauungsplan finden auf der gesamten Fläche zeitgleich mit der Erschließung archäologische Sondierungen statt. „In dem Gebiet wurden Siedlungsreste festgestellt“, begründete Wolf. Das übernehme man auch. „Wir wollten die Endnutzer nicht vor neue Herausforderungen stellen.“ Die Kosten für das Gesamtvorhaben belaufen sich auf circa 370 000 Euro, davon kommen rund 160 000 Euro aus der Stadtkasse.

Von Thomas Haegeler