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Altenburg Stadtforum Altenburg öffnet Anlaufstelle
Region Altenburg Stadtforum Altenburg öffnet Anlaufstelle
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06:26 24.01.2020
Das Stadtforum Altenburg schafft im Erdgeschoss der Johannisstraße 35 eine Anlaufstelle für Interessierte. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Das Stadtforum Altenburg macht den nächsten Schritt. Nachdem sich die Bürgerbewegung, die sich als Forum für Stadtentwicklung und Denkmalschutz versteht, vor der letzten Kommunalwahl als Verein organisierte und seit Juni 2019 als eigenständige Fraktion im Stadtrat sitzt, eröffnet sie nun ein Kontaktbüro. Wie Fraktionschef Johannes Schaefer mitteilte, befindet sich die Anlaufstelle in der Johannisstraße 35 und wird am Sonnabend ab 16 Uhr mit einem Fest eröffnet.

Räume für Büro, Bürgersprechstunden und Veranstaltungen

Die etwa 80 Quadratmeter großen Räume im Erdgeschoss des 1909 für einen Altenburger Juwelier erbauten Hauses, das 1997 aufwendig saniert worden war, dienen dem gemeinnützigen Verein künftig als Veranstaltungsstätte. Darüber hinaus will die fünfköpfige Fraktion das ehemalige Ladenlokal als Büro für die Stadtratsarbeit und als Anlaufstelle für Bürger nutzen. „Perspektivisch soll es einmal pro Woche Bürgersprechstunden mit festen Öffnungszeiten geben“, erklärte Schaefer. Genaue Details stehen jedoch noch nicht fest.

Klar ist hingegen, dass der große Raum hinter dem Schaufenster vor allem für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt und dass in einem der beiden Zwischenräume ein Büro mit Schreibtisch und Co. Platz finden wird. Den Anfang macht mit der Eröffnung die von Marianne Waldenburger und Lutz Woitke kuratierte Schau „Johannisstraße und Johannisvorstadt im Messbild“ sowie eine Projektion mit Altenburger Ansichten von Dietmar und Marek Waldenburger und Jens-Paul Taubert, die den Wandel der Straßenzüge seit den 1980er-Jahren dokumentieren.

Kontakt zur Eigentümerin eher Zufall

Hier zieht das Stadtforum am Samstag ein und will mit Veranstaltungen und Sprechstunden zu Belebung der Johannisstraße beitragen. Quelle: Mario Jahn

Sobald wie möglich wolle das Stadtforum zudem seine Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ wiederbeleben und regelmäßig drei bis viermal pro Jahr stattfinden lassen, so Schaefer weiter. Dass man überhaupt auf die Räume, in denen früher die Schnuphase`sche Buchhandlung untergebracht war und die dann lange leer standen, aufmerksam wurde, sei eher Zufall gewesen.

So hätte die Initiative zwar gern die im Wahlkampf genutzten Räume an der Ecke zum Hauptmarkt (Grüner Salon – Anm. d. Verf.) weiter genutzt, erklärte Schaefer. Die hohen Kosten hätte sich das Stadtforum auf Dauer aber nicht leisten können. Durch einen Bewohner sei dann der Kontakt zur Eigentümerin des von der Städtischen Wohnungsgesellschaft verwalteten Baudenkmals zustande gekommen, die dem Verein das einstige Ladenlokal „für einen geringen Obolus“ zur Verfügung stellt.

Verein will Geschäftsstraße wiederbeleben

Das Stadtforum sei überzeugt, dass Altenburg über genügend Potenzial verfüge, um die einst florierende Geschäftsstraße wiederzubeleben und wolle dabei helfen, sagte Schaefer. „Wir möchten den Aufwind, den wir zuletzt erfahren haben, dazu nutzen.“ Die 2010 im Zusammenhang mit dem Abriss des Areals am Markt bekannt gewordene Bürgerbewegung, zu deren Mitgründern der 44-Jährige gehört, besteht inzwischen aus über 30 festen Vereinsmitgliedern und kommt mit weiteren Sympathisanten derzeit auf etwa 70 bis 80 Leute.

Von Thomas Haegeler

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