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Altenburg Starkenberger erlebt Udo Lindenberg hautnah
Region Altenburg Starkenberger erlebt Udo Lindenberg hautnah
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13:11 23.02.2019
Beim Preview seiner Filme signiert Udo Lindenberg ein Buch für Anja Kühn. Quelle: Jens Borghardt/MDR JUMP
Starkenberg

Diesen 19. Februar wird Joachim Templin niemals vergessen. Denn dank Tochter Anja Kühn erlebte der Starkenberger sein Idol Udo Lindenberg so nah wie nie zuvor. Seit er 1972 ein Song des Sängers mit dem prägnanten Hut und der schwarzen Sonnenbrille im Radio hörte, ist Joachim Templin ein Riesen-Fan. „Sein Leben steht ganz im Zeichen von Udo. Er besitzt alle CDs, hat sich eine typische Udo-Jacke schneidern lassen, war schon zwei Mal auf ,Udo-Kreuzfahrt‘ und fährt jedes Jahr zu allen Konzerten, die im Osten stattfinden“, zählt Anja Kühn auf. Früher sei ihre Mutter immer mitgegangen und hätte sich mit ihm in die erste Reihe gedrängelt. Inzwischen hätten sie und ihre Schwester diesen Part übernommen und ganz vorne müsste es – zum Glück – auch nicht mehr sein, merkt sie grinsend an.

Die ganze Familie half mit

Obwohl die 39-Jährige seine Leidenschaft nicht vollumfänglich teilt, war es für sie und ihre Familie abgemachte Sache, dass ihr Vater beim Preview zweier neuer Filme von Udo Lindenberg im Leipziger Westbad dabei sein muss. Da es die Tickets zum Event nur über ein Online-Gewinnspiel eines lokalen Radiosenders gab, setzten sie Mann und Maus in Bewegung, um dabei sein zu können.

„Als ich meinem Vater dann gesagt hab, dass wir hinfahren, war der völlig aus dem Häuschen und hat erstmal den Schnaps rausgeholt“, erzählt Anja Kühn lachend. Den Abend selbst beschreibt sie selbst als „unvergesslich“. „Wir saßen in unmittelbarer Nähe nur wenige Reihen hinter Udo. Das war schon toll!“

Geburtstagsfeier mit Likörchen und Udo

Auch wenn es mit dem persönlichen Erinnerungsfoto nicht klappen wollte, gelang es ihr, eine Widmung des Künstlers in seinem jüngsten Buch zu ergattern und eine extra Geburtstagskarte für ihren Vater signieren zu lassen. Denn der begeht am 7. März seinen 75. Geburtstag, wobei: „Als wir nach der Veranstaltung rausgingen, war er überglücklich und hat bloß gemeint: Jetzt brauch ich kein Geburtstagsgeschenk mehr.“ Was nicht bedeutet, dass im Hause Templin am 9. März nicht trotzdem gefeiert würde. „Meine Mama hat nur gemeint: Bis dahin ist er auch wieder ansprechbar“, so Kühne schmunzelnd. Wie es sich für einen echten Udo-Lindenberg-Fan gehört, wird mit Likörchen angestoßen. Und auch die Musikfrage dürfte klar sein.

Von Maike Steuer

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