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Altenburg Stiftung kümmert sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche im Altenburger Land
Region Altenburg Stiftung kümmert sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche im Altenburger Land
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16:21 12.12.2017
Jens Daniel (l.) uns Daniela von Ehrenstein (2.v.r.) kümmern sich mit der Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Altenburger Land auch um Noah (2.v.l.) Benjamin (r.). Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Ihr Anliegen trägt die Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Altenburger Land schon trefflich in ihrem Namen. „Seit 2005 setzen wir uns für die unterschiedlichsten Belange für die jungen Menschen ein und unterstützen sie“, sagt Stiftungssprecher Jens Daniel. Bewusst weit auslegbar sei der Name dieser gemeinsamen Initiative von Lions und Rotarier Club gefasst. „Man kann dabei auf Notfälle reagieren, die unterschiedlicher nicht gelagert sein können“, so Daniel.

Seit 2005 engagiert sich diese Stiftung nun schon, und die Reihe der von ihr finanziell unterstützten Projekte ist lang: Da werden einem Jugendlichen die Fahrten zu einer auswärtigen Weiterbildungsstätte ermöglicht, einem anderen jungen Menschen mit Handicap ein sonst unbezahlbares, aber unverzichtbares Hilfsmittel oder sehnlich gewünschte Spielzeuge oder Ausstattungen. Daniel könnte diese Reihe unendlich fortsetzen.

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„Und immer werden die Entscheidungen sehr zügig getroffen, weil in den konkreten Fällen immer Not am Mann ist.“ Darüber entscheiden unbürokratisch ein sechsköpfiger Vorstand und zwei Beisitzer bei ihren regelmäßigen Sitzungen. In den zurückliegenden acht Jahren flossen so rund 75 000 Euro in die sozialen Aktionen.

Und ebenso schnell wie unbürokratisch fiel die Entscheidung, die Stiftung als Partner für die Aktion „Ein Licht im Advent“ der Osterländer Volkszeitung ins Boot zu holen, bei der seit einigen Wochen zu Spenden für einen neu gestalteten Freizeit- und Bolzplatz nebst Toren für den Kinder- und Jugendtreff „Abstellgleis“ sowie einen neuen Beamer für den benachbarten Seniorentreff im Bürgerzentrum Nord aufgerufen wurde.

„Uns als Stiftung liegt der Stadtteil Altenburg-Nord schon immer am Herzen. Und die Begegnungsstätten für die jungen Menschen wie auch die Senioren sind dort so etwas wie Leuchttürme in Nord“, sagt Daniel. Schon eine ganze Reihe von Vorhaben wurden in der Vergangenheit realisiert. Vor allem sei dabei im konkreten Fall das Anliegen bemerkenswert, die schon gegebene räumliche Nachbarschaft beider Generationen in Senioren- und Jugendtreff auch noch stärker zu einem tätigen Miteinander zu führen.

„Hier bieten sich so viele wertvolle Ansätze, auch voneinander zu lernen und sich bei den alltäglichen Herausforderungen zu unterstützen. Die älteren Menschen bringen ihre Lebenserfahrungen, ihre Lebensläufe mit ein, die jungen können mit anpacken, wenn es Hilfe braucht“, meint der Sprecher.

Sicher gäbe es in dem Stadtteil auch etliche soziale Probleme. „Aber auch einzigartige Chancen für ein gutes und Gewinn bringendes Miteinander. Weil es hier diese Nähe zueinander gibt“, ist Jens Daniel überzeugt.

Deshalb sei die Entscheidung, ob man als Partner für dieses Projekt mit einsteigt, eher nur ein Formalie gewesen. „Da herrschte eigentlich sofort Einmütigkeit.“

Von Jörg Wolf