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Altenburg Sturm beschädigt historisches Dach am Quellenhof
Region Altenburg Sturm beschädigt historisches Dach am Quellenhof
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04:36 14.03.2019
Der Sturm vom Sonntag hat ein Loch ins Dach des Wohnhauses des Quellenhofs gerissen. Quelle: Jörg Reuter
Göpfersdorf

Seit Jahren ist die Gemeinde Göpfersdorf mit der Sanierung des Quellenhofs in Garbisdorf beschäftigt. Und ein Ende ist noch längst nicht absehbar. Neben dem Innenausbau etwa der großen Scheuen steht als große Herausforderung mittelfristig die Sanierung des Wohnhauses an.

Wenn nicht das Wetter schnelleres Handeln erzwingt. Denn das Sturmtief Eberhard hat am Sonntag am Quellenhof einiges an Schäden verursacht, berichtet Bürgermeister Klaus Börngen (Heimatverein). Zaunfelder seien ebenso beschädigt worden wie Sitzgelegenheiten, die im Holzbildhauer-Pleinair entstanden sind. Aber vor allem hat der Orkan erheblichen Schaden am erst vor wenigen Wochen notreparierten Dach des historischen Wohnhauses hinterlassen, so Börngen zur OVZ.

Das müsse nun erneut in Ordnung gebracht werden. Dabei sollte es in diesem Jahr vor allem mit dem Innenausbau der Scheune weitergehen, wofür die Kommune auch Fördermittel aus dem Leader-Programm beantragt hat. Doch für dieses Vorhaben wolle der Fördermittelgeber in diesem Jahr kein Geld bereitstellen, informierte der Bürgermeister kürzlich den Gemeinderat. Das Leader-Management verlange, bevor es neue Fördergelder gibt, zwei Konzepte, so Börngen weiter.

52 000 Euro für Energie- und Nutzungskonzept

Zum einen solle ein Energiekonzept für den Quellenhof erarbeitet werden, und zum anderen ein Nutzungskonzept. Externes Fachwissen, um einmal von außen auf das Projekt Quellenhof zu schauen, sei grundsätzlich keine abwegige Idee. Darin waren sich der Bürgermeister und der Gemeinderat einig. Begeisterung wollte dennoch nicht wirklich aufkommen, weil es solche Konzepte nicht zum Null-Tarif gibt. Im Gegenteil, sie sind sehr teuer. Börngen nannte 52 000 Euro, die er nicht bereit sei, für bedrucktes Papier auszugeben.

Jedoch relativierte er die Zahl sowohl zur Gemeinderatssitzung als auch gegenüber der OVZ. „Die Summe sollte man jetzt auch nicht überbewerten. Das war eine sehr pauschale Auskunft von Planern, die wir gefragt haben, was sie kurzfristig in diesem Jahr verlangen würden“, so Börngen. Damit die Konzepte beim effektiven Energieeinsatz helfen und die Potenziale einer zukünftigen Nutzung herausstellen, zu der auch Gastronomie und Pension im Wohnhaus zählen, benötige man viel zielgenauere Planung, so Börngen.

Nichtsdestotrotz steht bis jetzt die Aussage des Fördermittelgebers, in diesem Jahr nur Geld für Konzepte bereitzustellen.

Von Jörg Reuter

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