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Altenburg Tage der Industriekultur: Altenburger präsentieren sich
Region Altenburg Tage der Industriekultur: Altenburger präsentieren sich
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13:25 12.06.2019
Im Vorjahr stand an den Tagen der Industriekultur das ehemalige Kaufhaus Hillgasse in Altenburg im Mittelpunkt.
Im Vorjahr stand an den Tagen der Industriekultur das ehemalige Kaufhaus Hillgasse in Altenburg im Mittelpunkt. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Die jährlichen Tage der Industriekultur gewinnen im Altenburger Land zunehmend an Popularität. Für das Ereignis vom 22. bis 25. August haben sich bereits vier Altenburger Teilnehmer angemeldet, weitere aus dem Landkreis sollen in den nächsten Tagen noch folgen, heißt es vonseiten des Vereins Industriekultur Leipzig auf OVZ-Anfrage. Auf der Liste stehen schon die Alte Fabrik in der Friedrich-Ebert-Straße 33, die am 22. August die Tore öffnet, der Kulturbund Altenburger Land mit einer Theaterführung am 24. August, der 1. gemeinnützige Aus- und Weiterbildungsverbund Altenburg Awa in der Franz-Mehring-Straße 31d mit offenen Türen am 23. August sowie der Verein für Kreativwirtschaft Farbküche mit einer Wandgestaltung in der Brunnenstraße 18.

Anmeldungen bis 15. Juni

Noch bis zum 15. Juni können sich interessierte Akteure zur Teilnahme an den 7. Tagen der Industriekultur anmelden. Da auch nach Ende der offiziellen Anmeldefrist am 31. Mai noch Anfragen eingehen, werde die Frist um zwei Wochen verlängert, teilen die Organisatoren mit. „Es hat sich nicht nur in Leipzig herumgesprochen, dass die Tage der Industriekultur eine gute Gelegenheit sind, sich als Unternehmen oder Kultur- und Kunstschaffender zu präsentieren“, berichtet Organisator Moritz Jähnig. Damit das Programm der Aktionstage noch vielfältiger werde, seien auch Betriebe, Kultureinrichtungen und Künstler aus weiteren Partnerstädten wie Altenburg, Halle/Saale und Zeitz herzlich willkommen.

Vom 22. bis 25. August widmet sich Leipzig in diesem Jahr insbesondere dem Leipziger Industriepionier Karl Heine, der vor 200 Jahren geboren wurde, und präsentiert sich erneut als Zentrum der Industriekultur Mitteldeutschlands. Teilnehmende Firmen, Vereine und Künstler in und um Leipzig setzen ihren Schwerpunkt für ihre Veranstaltungen selbst.

Einblicke in Berufe und hinter Werktore

Unternehmen und Vereine nutzen die vier Sommertage, um der Nachbarschaft, der Öffentlichkeit sowie Kultur-, Kunst- und Technik-Begeisterten einen Blick hinter das Werktor zu geben und Berufsmöglichkeiten zu zeigen. „Industriekultur zeigt, wie vielfältig frühere Industriebauten im Nachhinein genutzt werden und gibt Einblicke in die Wechselwirkung zwischen lokaler Industrie und der jeweiligen Kommune“, erklärt Moritz Jähnig.

Der Verein Industriekultur Leipzig verschreibt sich seit 2009 der Erschließung und Bewahrung des industriellen Zeitgeistes und Erbes.

Unternehmen, Vereine und Kreative können sich für ihre Teilnahme an den Tagen der Industriekultur als Veranstalter über ein spezielles Formular im Internet anmelden: www.industriekulturtag-leipzig.de.

Von OVZ