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Altenburg Tino Standhaft rockt Altenburger Music Hall mit Neil Young
Region Altenburg Tino Standhaft rockt Altenburger Music Hall mit Neil Young
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12:05 22.11.2018
In der Music Hall in Altenburg gibt Tino Standhaft Neil Young zum Besten. Quelle: Jörg Reuter
Altenburg

„Rock and roll can never die“, heißt es im Neil-Young-Song „Hey Hey, My My“. Rock’n’roll kann nicht sterben. Davon war der Altmeister aus Kanada schon 1979 überzeugt. Fasst 40 Jahre später eröffnet Tino Standhaft in der Altenburger Music Hall sein Konzert mit diesem Titel und tritt sogleich den Beweis an, dass Rock’n’roll längst nicht tot ist. Dabei wird der Leipziger Sänger und Gitarrist am vergangenen Wochenende in Altenburg sowohl von seiner Begleitband fabelhaft unterstützt wie auch kaum weniger vom Publikum.

Als Young 1979 das Album „Rust Never Sleeps“ – sein zehntes – veröffentlicht, ist Tino Standhaft gerade dabei, mit seiner ersten Band „Snake“ musikalisch Laufen zu lernen. Inzwischen ist der Leipziger – um im Bild zu bleiben – ein Spitzen-Sprinter. Freilich war es für die Anwesenden in der gut gefüllten Music Hall keine große Überraschung, dass Tino Standhaft ein ausgezeichneter Musiker ist. Und wahrscheinlich haben viele Standhaft in der Vergangenheit schon live erlebt, egal ob als Singer-Songwriter mit eigenen Liedern oder wie eben jetzt am Wochenende mit dem Neil-Young-Programm.

Musiker beweist musikalische Klasse

Die fünf Musiker im Scheinwerferlicht lassen nichts anbrennen und erfüllen vom ersten Ton an alle Erwartungen. Damit spielen sie zwar ein ziemlich berechenbares Konzert, was aber nichts am hohen Unterhaltungswert der rund zwei Stunden Live-Musik ändert. Dieser ist getragen vom Können der Musiker an ihren Instrumenten und von der Leidenschaft, mit der sie dem Idol, ihrem Idol, Neil Young huldigten. Allen voran natürlich Tino Standhaft, der sich in den schier endlos durchkomponierten Gitarren-Soli genauso wohlfühlt wie beim Gesang à la Neil Young, der in weiten Teilen ebenso authentisch klingt wie die Musik dazu.

King Kong Calls eröffnen den Abend

Dass Standhaft nicht nur Neil Young kann, beweist er am Schluss seiner Konzerte mit einigen anderen Rockklassikern, unter anderem von Cream. Mit Rock und Blues, aber irgendwie ganz anders, so startete der Abend mit King Kong Calls. Heavy Blues Rock nennt das Trio aus Berlin seinen Stil. Dahinter verbirgt sich ein im Vergleich zu Neil Young junger moderner Club-Sound, der letztlich 40 Jahre Rockmusik zusammenführt und sich dabei aus nahezu allen Schubladen bedient. King Kong Calls schaffen daraus ein stimmiges Konzept mit starken Songs, die in Altenburg beim Publikum durchaus gut ankommen.

Von Jörg Reuter

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