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Altenburg Tödlicher Unfall auf der Bahnstrecke Altenburg–Gößnitz
Region Altenburg Tödlicher Unfall auf der Bahnstrecke Altenburg–Gößnitz
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21:42 28.06.2019
Kameraden der Feuerwehren aus dem Raum Altenburg hatten fast die ganze Nacht zu tun. Quelle: Mario Jahn
Altenburg/Paditz

Ein tödlicher Unfall hat sich am Donnerstagabend auf der Bahnstrecke AltenburgGößnitz ereignet. Am Bahnübergang Paditz wurde gegen 22 Uhr eine Frau von einem Zug erfasst und getötet. Die Umstände wurden am Freitag noch ermittelt. So blieb zunächst offen, ob es sich um einen Suizid handelte. „Die Ermittlungen laufen, es sind noch offene Fragen zu klären“, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Nach OVZ-Informationen handelte es sich bei der Getöteten um eine Frau Mitte 50 aus der Region. In dem Zug – er war in Richtung Gößnitz unterwegs – saßen zum Zeitpunkt des Unglücks neben Zugführer und Zugbegleiter noch zehn Passagiere. Sie wurden durch die Feuerwehr evakuiert und mit einem Taxi-Shuttle zunächst ins Gerätehaus der Ehrenberger Feuerwehr gebracht. Die S-Bahn wurde sichergestellt und für weitere Untersuchungen nach Lehndorf geschleppt.

Sowohl die Berufsfeuerwehr der Skatstadt als auch die freiwilligen Kameraden aus Ehrenberg, Paditz und Altenburg waren zum Einsatz geeilt. Erst gegen 5 Uhr am Freitagmorgen war der Einsatz beendet. Die Bahnstrecke war bis 4.40 Uhr für Zugverkehr gesperrt. Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann zollte den Kameraden Anerkennung, „dass auch solch schwierige Einsätze professionell durchgeführt werden. Ich habe großen Respekt davor“, honorierte er.

Von Kay Würker und Jörg Wolf

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