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Altenburg Tourismusverband Altenburger Land peppt Online-Vermarktung auf
Region Altenburg Tourismusverband Altenburger Land peppt Online-Vermarktung auf
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19:06 06.02.2019
Unter dem Slogan „Echt Altenborgsch“ hat der Tourismusverband Altenburger Land die Internetseite www.altenburger-land-erleben.de ins Leben gerufen. Quelle: Foto: Mario Jahn
Altenburg

„Echt Altenborgsch!“ Unter diesem Slogan ist Anfang der Woche eine neue Internetseite an den Start gegangen. Auf www.altenburger-land-erleben.de werden derzeit 88 Produkte und deren Hersteller präsentiert, denen eines gemeinsam ist: Sie leben im Landkreis und stellen Dinge her, die typisch sind für die Region und damit einzigartig. Das Angebot reicht hierbei von Arztkoffern über Bier, Kakaobohnen und Saatgut bis hin zu Ziegenmilchseife.

Chance für kleine Direktvermarkter

„Die kleinen Produzenten und Direktvermarkter haben nicht die Möglichkeit, sich im Wettbewerb bekannt zu machen“, erklärte der Chef des Tourismusverbandes Altenburger Land, Michael Wolf. Um diesen Nachteil gegenüber größeren auszugleichen, entwickelte der Verband vor etwas mehr als einem Jahr die Idee zur Seite, die in die der Tourismusinformation eingebunden ist und deren Inhalte sowie Neuerungen auch über soziale Medien ausgespielt werden sollen. „Jeder hat die Möglichkeit, sich einzubringen“, so Wolf weiter. „Ziel ist es, neugierig zu machen und Empathie zu entwickeln.“

Ziele: Mehr Stolz und Neugier wecken

Dabei hat man zwei Zielgruppen im Auge: die Einwohner des Altenburger Landes, denen die Produkte noch näher gebracht werden sollen und Touristen sowie andere Interessierte, die erfahren sollen, was der Kreis überhaupt zu bieten hat. „Es geht um Identifikation, darum den Stolz der Bevölkerung auszubauen, weil wir wissen, dass die Region wirtschaftlich nicht zu den stärksten zählt“, sagte Wolf. Zudem wolle man mit dem punkten, was den Kreis einzigartig mache: Tradition, Kulinarisches, Ländliches und Überraschendes.

Projekt kostet knapp 30 000 Euro

„Um das umzusetzen brauchten wir einen Anschub und der war Leader“, sagte Wolf. Bei dem Programm der Europäischen Union handelt es sich um ein Förderinstrument zur Stärkung des ländlichen Raums. Darüber finanzierte der Tourismusverband 75 Prozent des knapp 30 000 Euro teuren Projekts, das neben der Programmierung für Inhalte, also Bilder, Videos und Co. verwendet wurde. Auch die inhaltliche Pflege ist bis Ende des Jahres gesichert. Danach soll sich das Projekt laut Wolf möglichst selbst tragen.

Seite leitet direkt zu Hersteller weiter

Bei der Gestaltung habe man vor allem auf zwei Dinge gesetzt, erklärte Klaus-Jürgen Kamprad, der die Seite mit seiner Verlagsgruppe entworfen und umgesetzt hat und sie pflegt. Zum einen stelle man alle Produkte gleichwertig dar, so dass es keinen Qualitätsabfall geben, egal wer dahinter steht. „Zum anderen wollten wir eine non-kommerzielle Basis schaffen. Das heißt, auf der Seite selbst wird kein Umsatz gemacht, sondern sie lenkt direkt zum Hersteller.“

Von Thomas Haegeler

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