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Altenburg Verein eröffnet Gesundheitsstation in Maluku
Region Altenburg Verein eröffnet Gesundheitsstation in Maluku
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15:08 04.05.2019
Altenburgs OB Neumann (3.v.l.) und Ex-Landrätin Michaele Sojka (r.) gehörten zu dem Team aus Deutschland und der Schweiz. Quelle: privat
Maluku

Nach anderthalbjähriger Bauzeit konnte jetzt der Verein „Hilfe für Menschen im Kongo“ ein Gesundheitszentrum in Maluku einweihen. Neben der eigentlichen Bauzeit suchte der in Altenburg ansässige Verein das für den Betrieb notwendige Personal. Ende April konnte das bislang anspruchsvollste und größte Projekt des Vereins erfolgreich beendet und mit einem großen Fest eingeweiht werden. An dem nahmen neben den Initiatoren Christine und Jürgen Hauskeller auch weitere Unterstützer aus dem Landkreis teil. Darunter Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann, der in seinem Urlaub nach Kongo reiste, sowie Ex-Landrätin Michaele Sojka. Der achtköpfigen Gruppe aus Altenburg, Leipzig sowie der Schweiz gehörten außerdem noch Ärzte sowie ein Hebamme und eine Apothekerin an. Die Gruppe war keineswegs nur zum Feiern in das rund 80 Kilometer von Kinshasa gelegene und rund 100 000 Einwohner zählende Maluku gereist. In den Tagen vor der Eröffnung galt es für alle, bei den finalen Vorbereitungen mit anzupacken.

Aufbauhilfe vor Ort

Denn es galt unter anderem, die beiden Mitte Dezember von Deutschland gen Kongo geschickten Container voller medizinischer Einrichtung und Mobiliar innerhalb von fünf Tagen auszupacken und aufzubauen.

„Ich bin beeindruckt, was der Verein in einem der ärmsten Länder der Welt leistet. Neben dem Gesundheitszentrum betreibt er ja auch noch zwei Waisenhäuser und eine Grundschule mit über 400 Kindern. Es zeigt sich aber auch, dass wir daheim im Vergleich zum Kongo zwar viele zu diskutierende Themen, aber nie solche Probleme haben“, so OB Neumann.

Große Feier und Riesenandrang

Mehrere Hundert Erwachsene und Kinder haben dem Fest mit einem vierstündigen Programm einen sehr schönen afrikanischen Rahmen gegeben. Wie sehr so eine Einrichtung gebraucht wird, zeigt die Resonanz: An den ersten drei Tagen haben sich 400 Patienten eintragen lassen. „Der Ansturm war unglaublich. Der Verein hat zwei Tage nach der Eröffnung noch einen dritten Arzt angestellt, weil die beiden Ärzte die anfallende Arbeit nicht bewältigen können“, so Christine Hauskeller. Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der Entbindungsstation sei auch bereits das erste Kind entbunden worden.

Von Jörg Wolf

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