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Altenburg Wann kommt der Kita-Rodelhügel in Wintersdorf?
Region Altenburg Wann kommt der Kita-Rodelhügel in Wintersdorf?
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18:22 15.11.2017
Auf diesem Hügel sollen die Wintersdorfer Kita-Kinder bald toben und bei Schnee auch rodeln können. Doch bisher verhindert die Witterung die Fertigstellung. Quelle: Foto: Mario Jahn
Wintersdorf

Klettern, Hangeln, Rutschen: Bereits seit einiger Zeit können sich die Kinder der Wintersdorfer Kita „Dr. G. Ulrich“ auf ihrem neuen Klettergerüst austoben. Und auch darüber hinaus ist auf dem Gelände der Einrichtung an der Zirndorfer Straße noch einiges geplant. Daran, wann der nächste Schritt letztlich vollzogen wird, scheiden sich indes die Geister.

Konkret geht es um einen neuen, größeren Rodelhügel, der mittelfristig im Außenbereich der Kita entstehen soll. Hierfür hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs den Aushub, der im Zuge der Errichtung des neuen Klettergerüstes angefallen war, auf eine bereits vorhandene Erhebung aufgeschüttet (OVZ berichtete). Künftig soll der Hügel zwei Funktionen erfüllen: „Auf der einen Seite wird die noch gut erhaltene Edelstahlrutsche des alten Gerüsts angebracht, auf der anderen Seite können die Kinder bei entsprechendem Wetter hinaufklettern und rodeln“, erklärt Carmen Trenkmann, stellvertretende Kita-Leiterin den Hintergrund des Projekts. Mit dieser Variante könne nicht nur die Rutsche weiterhin ihren Dienst tun, die Kinder fänden zudem auch eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit im Freien vor.

Eine Sichtweise, die auch Adina Steinert teilt. „Das alte Gerüst war leider zu sehr in die Jahre gekommen, die Rutsche und auch ein Häuschen aber noch nutzbar. Wir waren uns schnell einig, dass man dafür eine weitere Nutzungsmöglichkeit finden sollte“, so die Elternsprecherin. Die nun angedachte Gestaltung des Rodelhügels sei entsprechend unter den Eltern auf große Zustimmung gestoßen. Für Unmut, so Steinert, sorge allerdings, dass die Umsetzung der Maßnahme noch immer andauere. „Die Rutsche sollte eigentlich noch dieses Jahr stehen, auf dem Hügel bereits Gras gesät sein“, teilt sie mit. Bisher hätten die Mitarbeiter des Bauhofs jedoch lediglich Wurzeln und Äste aus dem Aushub entfernt, ansonsten ruhe das Projekt. „Das wird in diesem Jahr wohl nichts mehr“, fürchtet Steinert. „Warum hat man die Arbeiten am Hügel nicht einfach hintereinander weg erledigt“, fragt sich Steinert.

Für die städtischen Mitarbeiter hätten in den vergangenen Tagen andere Arbeiten Priorität gehabt, teilt Ordnungsamtsleiterin Denise Zeuke auf eine entsprechende Anfrage mit. „Unter anderem die Pflege der Grünflächen, die Beseitigung des Laubes und verschiedene Arbeiten im Bereich der Straßenreparatur“ hätten zunächst Vorrang gehabt. Ohnehin müsse sich der Aushub noch setzen, um die nötige Stabilität für den Anbau der Rutsche zu erhalten. Dieser solle ohnehin erst im Frühjahr stattfinden, da das Spielgerät über den Winter nicht nutzbar sei. Noch in diesem Jahr wolle man eigentlich auf dem Hügel Gras aussäen, die Witterung habe dies indes bisher nicht zugelassen – und werde es womöglich auch nicht mehr, da es für den Grassamen auf absehbare Zeit zu kalt sein dürfte, wie Zeuke auf Nachfrage einräumt.

„Jedoch wird bei gefrorenem Boden und Schnee das Rodeln möglich sein“, betont sie. Die vollständige Nutzung des Hügels sei dann im Frühjahr möglich, „wenn keine Gefahr mehr für ein Abrutschen des Erdreichs besteht.“ Bis dahin könnten die Kinder auch einen weiteren Hügel auf dem Gelände zum Spielen nutzen.

Von Bastian Fischer

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