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Altenburg Zschernitzsch: Nach der 16. Auflage der Traditionsfeier stehen Änderungen an
Region Altenburg Zschernitzsch: Nach der 16. Auflage der Traditionsfeier stehen Änderungen an
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18:33 09.09.2019
Tilly und Peter Tschischgale alias die „Südseegeister“ unterhielten am Samstagnachmittag die Besucher im Festzelt. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Am Montagmorgen schüttete es wie aus Eimern, als wollte Petrus all das Wasser loswerden, das er extra zum Dorf- und Kirchweihfest in Zschernitzsch zurückgehalten hatte. „Das Wetter war wirklich angenehm“, sagt rückblickend Gerd Schöps, der zum harten Kern der Organisatoren des Dorffestes gehört, das seit 16 Jahren traditionell am ersten Septemberwochenende stattfindet. Es könnten in den nächsten Ausgaben jedoch einige Veränderungen ins Haus stehen.

„Das Fest war rundum gelungen,“ sagt Schöps, schiebt aber nach, dass ein paar Gäste mehr zu den ungefähr 200 Besuchern auch nicht geschadet hätten. Wie immer startete das zweitägige Fest am Freitagabend mit der Bürgerversammlung, bei der Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) zusammen mit seinem persönlichen Referenten Marcel Schmidt den Problemen und Anliegen der Bürger ein offenes Ohr lieh. Livemusik von „Thomas & Udo“ beschloss den Abend.

Festgottesdienst am Vormittag steht auf der Kippe

Wie auch in den letzten Jahren, begann der Samstag mit dem Festgottesdienst um 11 Uhr – diesen Programmpunkt sieht Schöps im Nachgang jedoch etwas kritisch. „Es wird immer schwieriger, die Zeit vom Festgottesdienst bis zum Abend so zu gestalten, dass man auch die Gottesdienstgänger länger auf dem Fest halten kann.“

Eine Überlegung sei daher, den Gottesdienst vielleicht auf den frühen Nachmittag zu legen, um den Zeitplan etwas enger takten zu können. Auch inhaltlich würde Schöps gerne an ein paar Schrauben drehen. „Wir brauchen mal wieder eine richtige Zugnummer. Auch das Programm in diesem Jahr war toll, aber bekanntere Größen auf dem Fest zu haben, wäre mal wieder schön“, sagt der 65-Jährige. Für Begeisterung sorgte in diesem Jahr mal wieder die Trommelgruppe Como Vento, und das Komikerduo „Südseegeister“ brachte mit seinen Quatschnummern das Publikum zum Lachen. An ein paar Programmpunkten würde Schöps jedoch nie drehen, wie zum Beispiel an der Gulaschkanone, die von der Freiwilligen Feuerwehr gestemmt wird, oder der Hüpfburg für die Kinder. „Die kommt immer super an.“

Auch ohne Verein packen die Zschernitzscher zusammen an

Nach 16 Jahren, in denen das Konzept immer ähnlich aussah, wird Schöps jedoch etwas nachdenklich und wünscht sich ein paar Veränderungen, die Abwechslung bringen. Gleichzeitig ist er stolz, wie das Organisationsteam Jahr für Jahr dieses große Fest stemmt: „Wir machen das ohne Vereinsgründung. Wir sind Leute aus verschiedenen Berufsgruppen und Schichten, mit verschiedenen Meinungen. Das funktioniert nur, weil wir alle motiviert sind und über alles reden“, sagt Schöps. Ohne Vereinsmittel sei die Organisation im Vorfeld vor allem von Sponsoren abhängig, aber die Arbeitsweise hat sich offensichtlich bewährt. Da kann es ja noch 16 Jahre weitergehen. Mindestens.

Von Katharina Stork

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