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Altenburg Zwei Computer-Arbeitsplätze für Hilfsorganisation Horizonte
Region Altenburg Zwei Computer-Arbeitsplätze für Hilfsorganisation Horizonte
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14:21 20.11.2018
Reinhard Strecker leitet das Psychosoziale Diakoniezentrum Horizonte in Altenburg. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Ja, ist denn schon Weihnachten? Noch nicht ganz, aber bald. Deswegen denken viele Menschen jetzt schon daran, womit und wie sie ihre Liebsten beschenken. Doch nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden und nicht überall ist eitel Freude angesagt, Wochen vor dem Fest. Es gibt Menschen, die abseits stehen, denen es nicht so gut geht – und die ebenso Wünsche haben.

Auch dafür gibt es die Aktion „Ein Licht im Advent“ der Osterländer Volkszeitung, die heute wieder startet. In diesem Jahr wendet sie sich dem Psychosozialen Diakoniezentrum Horizonte in Altenburg zu. Horizonte ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland. Seit vielen Jahren kümmert sich die Einrichtung unter Leitung von Reinhard Strecker und Jan Westphal um die Betreuung von seelisch und psychisch kranken Menschen und um Hilfsbedürftige, die unter Alkohol- und Drogensucht leiden und wieder ein geregeltes Leben führen möchten.

Menschen und Schicksale werden vorgestellt

Die OVZ wird die Einrichtung bis kurz vor Heiligabend vorstellen und über das berichten, was Horizonte bei der Betreuung von kranken Menschen leistet und welche räumlichen, praktischen und personellen Möglichkeiten sie dazu nutzt. Und wir werden Menschen und deren Schicksale vorstellen, die süchtig waren, Hilfe bekamen und wieder Anschluss an ein einigermaßen normales Leben fanden.

So können Sie spenden

Sie möchten ein oder mehrere Projekte der LVZ-Aktion „Ein Licht im Advent“ unterstützen? Hier erfahren Sie, wie Sie spenden können.

Da gibt es zum Beispiel ein Wohnhaus für Kranke, einen Begegnungstreff, eine Gärtnerei, zwei Tagesstätten und eine Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit seelischen Nöten, psychischen Störungen oder Suchtproblemen. Oft sind solche Erkrankungen mit einem Stigma belegt, die Betroffenen stehen schon lange nicht mehr im Arbeitsleben, sind meist isoliert, haben keinen Kontakt zu ihren Familien. Sie werden mitunter assoziiert mit illegalen Drogen und Kriminalität. Auch sie finden Hilfe bei Horizonte und nutzen die sogenannten niederschwelligen Angebote, wie die Einnahme einer Mahlzeit oder das Waschen der Wäsche.

Für Menschen, die sich helfen lassen wollen, gibt es die Suchtberatungsstelle in der Zeitzer Straße in Altenburg. Fünf Mitarbeiter kümmern sich dort um Betroffene, aber auch um Angehörige. „Der Bedarf ist stetig gestiegen“, weiß Antje Teumer, die Leiterin der Beratungsstelle. Das belegen vor allem zwei Zahlen: Wurden 2007 noch 310 Personen betreut, so waren es im Vorjahr bereits 446. Neben der direkten Betreuung in der Zeitzer Straße kümmern sich bei der sogenannten aufsuchenden Arbeit Mitarbeiter um die Kranken direkt in deren Lebensumfeld.

Computerarbeitsplatz als großer Wunsch

Wenn Menschen den Weg aus der Sucht finden, muss danach Anschluss an ein normales Leben folgen, eine Arbeit gefunden werden. Auch dabei möchte Horizonte helfen, stößt aber an seine Grenzen. Denn nicht alles wird gefördert oder durch Spenden abgedeckt.

So wünschen sich vor allem jene Menschen, die sich aus der Sucht befreien konnten, unkomplizierten Zugang zu Computern, mit denen zum Beispiel Bewerbungsschreiben erstellt oder der wichtige Umgang mit dem Computer einfach nur geübt werden kann. Die OVZ-Aktion „Ein Licht im Advent“ möchte helfen, dass im Horizonte-Begegnungstreff in der Carl-von-Ossietzky-Straße 19 in Altenburg zunächst ein oder zwei Computer-Arbeitsplätze und später vielleicht sogar ein kleines Internet-Café entstehen kann.

Von Kay Würker und Jörg Wolf

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