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Altenburg Zwei Konzepte aus dem Altenburger Land als Förderschwerpunkte anerkannt
Region Altenburg Zwei Konzepte aus dem Altenburger Land als Förderschwerpunkte anerkannt
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04:14 24.10.2018
Insgesamt 24 Dörfer des Kreises haben in den kommenden fünf Jahren die Möglichkeit, für bestimmte Investitionen Fördermittel zu beantragen. Quelle: dpa
Nobitz/Lumpzig

Der zweite Anlauf der Wierataler war erfolgreich. Für die nächsten fünf Jahre ist die Region Förderschwerpunkt im Programm Dorferneuerung. Neben den Dörfern der früheren Verwaltungsgemeinschaft (VG) Wieratal wird auch die Gemeinde Lumpzig von Thüringens Ministerin für Infrastruktur, Birgit Keller (Die Linke), auf der Festveranstaltung in Exdorf im Landkreis Schmalkalden-Meiningen als Förderschwerpunkt anerkannt werden, teilte ihr Haus via Presseinformation mit.

Die Anerkennung als Förderschwerpunkt im Förderprogramm zur Dorferneuerung für den Zeitraum von 2019 bis 2023 sei auf Grundlage eines gemeindlichen Entwicklungskonzepts erfolgt, das in den vergangenen anderthalb Jahren erarbeitet und in einem Auswahlverfahren der Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung geprüft worden sei, heißt es in dem Schreiben aus dem Ministerium weiter. Die Anerkennung als Förderschwerpunkt eröffnet den Gemeinden die Chance, sich für Fördermittel des Dorfentwicklungsprogramms zu bewerben. Landesweit werden 2018 zehn Gemeinden und sechs Dorfregionen als Förderschwerpunkt anerkannt.

Nachbesserungen im Konzept führen zum Erfolg

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die VG Wieratal um die Anerkennung als Förderschwerpunkt beworben. Das eingereichte Konzept fußte auf der Bewerbung für die Internationale Bauausstellung, die leicht umgearbeitet wurde, was aber offensichtlich nicht ausreichte. „Ursache waren im Wesentlichen zwei Dinge. Zum einen wurde kritisiert, dass wir zu unkonkret geblieben sind. Wir hatten kein Projekt richtig detailliert vorgestellt. Zum anderen konnten zwei Kommunen der VG ihre dauerhafte Leistungsfähigkeit nicht nachweisen. Was bedeutet, dass diese keine Fördermittel abrufen können, weil sie nicht die Mittel für den nötigen Eigenanteil aufbringen können“, so der ehemalige VG-Vorsitzende und Bürgermeister von Göpfersdorf, Klaus Börngen, der sich nun freut, dass die Nachbesserungen im Konzept zum Erfolg geführt haben.

Auch der Nobitzer Bürgermeister, Hendrik Läbe (SPD), ist über diese Erbschaft hoch erfreut, die nach der Fusion von Ziegelheim, Frohnsdorf und Jückelberg mit seiner Gemeinde mit im Boot ist. Anerkannt als Förderschwerpunkt ist jedoch nicht die Kommune Nobitz insgesamt, sondern nur die Dörfer Frohnsdorf, Flemmingen, Jückelberg, Wolperndorf, Ziegelheim, Engertsdorf, Gähsnitz und Niederarnsdorf. Anders die Gemeinden Langenleuba-Niederhain und Göpfersdorf, mit den Ortsteilen Beiern, Boderitz, Buscha, Schömbach, Lohma, Zschernichen, Neuenmörbitz beziehungsweise Garbisdorf, die insgesamt Förderschwerpunkte sind, genau wie Lumpzig mit den Ortesteilen Braunshain, Großbraunshain, Hartha, Kleintauscha und Prehna.

In der Bewertung der Projekte sei großer Wert auf bürgerschaftliche Beteiligung bei der Dorfentwicklung gelegt worden, schreibt das Keller-Ministerium. Nicht zuletzt, weil auch gewisse private Investitionen förderfähig sind.

Von Jörg Reuter

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