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Bad Düben An Dübens neuem NaturSportBad entsteht ein Wanderrastplatz
Region Bad Düben An Dübens neuem NaturSportBad entsteht ein Wanderrastplatz
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06:00 04.10.2018
Das neue Funktionsgebäude des neuen NaturSportBades in Bad Düben steht bereits im Rohbau. Quelle: Foto: Steffen Brost
Bad Düben

Seit Herbst und noch bis zum Sommer entsteht auf dem Gelände des Freibades im Bad Dübener Ortsteil Hammermühle das neue NaturSportBad mit Integrationscamp. Zur Saison 2019 soll es wieder öffnen. Noch in diesem Monat erfolgt die Ausschreibung zur Betreibung, am 19. Oktober wird zudem ein kleines Richfest gefeiert, gewissermaßen als Dank an alle bisher am Bau Beteiligten. Fest steht nun auch, wie es vor dem Bad-Gelände weitergeht. Die Fläche soll zum Wanderrastplatz umgebaut und die touristische Erschließung somit verbessert werden. Geplant sind unter anderem eine Picknickhütte, Caravaning-Stellplätze inklusive der erforderlichen Medienanschlüsse, Fahrrad- und Pkw-Stellplätze sowie zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Mit den Mitteln fürs NaturSportBad ist diese Maßnahme nicht zu stemmen, deshalb will die Stadt bis Jahresende Fördermittel beantragen. Erste Gespräche dazu sind mit der Landesdirektion gelaufen. Eine 90-prozentige Förderung ist denkbar, Voraussetzung sei, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG), dass die Planung vorliegen muss, damit der Baustart unmittelbar nach der Badesaison 2019 erfolgen kann. Der Stadtrat hatte jüngst mit seinem O.k. Planung und Durchführung auf den Weg gebracht und außerplanmäßig 20 000 Euro bereitgestellt. Abgewartet muss aber noch der geänderte Fördermittel-Bescheid für die Obermühle. Düben hatte dafür zusätzliche Mittel beschließen müssen, konnte dies aber wieder aufheben, weil mittlerweile weitere Fördermittel zugesagt sind.

Bauleiter: Stand des Umbaus ist zufriedenstellend

Die rund 2,5 Millionen teuren Umbauarbeiten zum künftigen Natursportbad laufen indes weiter. Mittlerweile ist der neue Schwimmbeckenbereich gut erkennbar und der Rohbau des neuen Funktionsgebäudes steht. Bauleiter Stefan Küllmer ist zufrieden mit dem Fortschritt. „In den Becken sind wir gerade damit beschäftigt, die Folie einzuarbeiten. Dann wird das erste Mal das Wasser aufgedreht und die Becken gefüllt. Das soll noch vor dem Wintereinbruch erfolgen“, so Küllmer.

Für Kinder gibt es Wasserspiele

Parallel dazu laufen die Bauarbeiten im Bereich des acht mal sieben Meter großen und bis zu 40 Zentimeter tiefen Kinderplanschbeckens. Hier ist aktuell die Betonsohle fertiggestellt. Die Attraktion hier werden mehrere künstliche Felsen sein, wo hindurch mehrere Wasserkanäle laufen sollen. „Es gibt für die Kinder auch ein paar Wasserspiele. So kann man mit einer Wipp-Saugpumpe eine Wasserfontäne erzeugen, wo das Wasser später durch einen kleinen Kanal abläuft. Des Weiteren kann durch eine Schwengelpumpe ein Bassin mit Wasser gefüllt werden, das durch ein kleines Stauwehr erst gestaut und später duch die Felslandschaft läuft“, erklärt Küllmer.

Von Kathrin Kabelitz und Steffen Brost

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