Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Bad Düben baut Fußweg und Haltestellen
Region Bad Düben Bad Düben baut Fußweg und Haltestellen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:35 27.07.2019
In der Schmiedeberger Straße soll zwischen Postweg und Fußgängerampel der Gehweg auf über 400 Metern Länge neu ausgebaut werden. Quelle: Steffen Brost
Anzeige
Bad Düben

Für rund 500 000 Euro wird die Firma Pflasterbau Uber aus Authausen im September und Oktober in Bad Düben rund 420 Meter des nördlichen Gehwegs in der Schmiedeberger Straße samt zweier Bushaltestellen (aus-)bauen. Die Bad Dübener Stadträte gaben dafür bei ihrer Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht, obwohl ursprünglich nur rund 400 000 Euro für die Maßnahme vorgesehen waren. Von den 100 000 Euro Mehrkosten landen am Ende allerdings nur rund 33 000 Euro bei der Stadt, da die Kommune aus dem Haltestellenprogramm und beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr auch für die Mehrkosten Fördermittel generieren konnte. Für die Anlieger, die laut Straßenausbaubeitragssatzung für Gehweg und Beleuchtung anteilig zur Kasse gebeten werden, steigt der Anteil von insgesamt 7000 auf etwa 11 000 Euro.

Landschaftsbau wird wegen der Trockenheit teurer

Während Markus Krisch vom Bauamt die Stadträte informierte, dass es lediglich zwei Angebote gegeben habe, ergänzte Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG), dass die Tendenz erkennbar sei, dass die Firmen insbesondere für die Grünflächengestaltung mehr Geld verlangen würden. „Dies hat auch mit der Trockenheit und dem damit verbundenen höheren Aufwand zu tun.“ Im Bereich der Schmiedeberger Straße 9,11 und 13 sollen die Kiefern übrigens durch hochwertigere Bäume ersetzt werden. Es werden zudem neue LED-Leuchten gesetzt.

Anzeige

Wasserleitung wird mit verlegt

„Gleichzeitig“, so informierte Uwe Wiesner vom Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen gegenüber der LVZ, „wird eine Oschatzer Firma in unserem Auftrag eine Haupt-Trinkwasserleitung für rund 150 000 Euro neu verlegen.“

Obwohl die Arbeiten, über die die Anwohner in einer Bürgerversammlung extra informiert worden sind, „nur“ einen auch für Radfahrer frei gegebenen Gehweg betreffen, wird es Phasen der Vollsperrungen geben.

Von Ilka Fischer

Anzeige