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Bad Düben Bad Düben und Eilenburg: Polizei kontrolliert Schulwege
Region Bad Düben Bad Düben und Eilenburg: Polizei kontrolliert Schulwege
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15:26 27.08.2019
Polizeihauptmeisterin Vicky Schäfer (links) und Polizeihauptkommissar Tom Kallenbach vom Bad Dübener Polizeiposten kontrollieren in Authausen den Bereich nahe der Schule. Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Noch bis September dauert die Aktion „Sicherer Schulweg“ an. Die Polizei in Eilenburg und Bad Düben nimmt derzeit jeden Morgen die Bereiche rund um die Schulen zwischen Bad Düben und Eilenburg genauer unter die Lupe, kontrolliert Fahrzeuge, das Verhalten der Rad- und Autofahrer und misst die Geschwindigkeiten in diesen Bereichen.

Parksituation an der evangelischen Grundschule hat sich verbessert

Vom Polizeiposten Bad Düben sind Polizeioberkommissar Tom Kallenbach und Polizeihauptmeisterin Vicky Schäfer in Zusammenarbeit mit dem Bad Dübener Ordnungsamt regelmäßig am frühen Morgen unterwegs. Dabei überprüfen sie die Schwerpunkte an der Heidegrundschule sowie rund um die evangelische Grundschule. Im Bereich der Heidegrundschule kontrollieren sie die wegen Bauarbeiten gesperrte Zufahrt zur Schule sowie das Parkverhalten an der benachbarten Oberschule. An der evangelischen Grundschule schauen sie vor allem auf die Parksituation. „In der Vergangenheit gab es hier regelmäßig Auflauf, weil jeder geparkt hat, wie er wollte, ohne Rücksicht auf andere. Das hat sich mittlerweile etwas gebessert. Bei den Kontrollen haben wir ein paar kleinere Verstöße festgestellt und mündlich verwarnt“, so Kallenbach.

Kind ohne Sitzerhöhung im Auto

Am Dienstag waren die Polizisten an der Grundschule in Authausen. Von 6.45 bis 7.30 Uhr kontrollierten sie das Umfeld der Einrichtung. „In der Vergangenheit wurden hier häufig Gurtverstöße bei Kindern festgestellt. Das ist heute der Schwerpunkt hier“, so Schäfer. Lange mussten die Ordnungshüter auch nicht warten, und eine Frau fuhr in die Kontrolle. Sie hatte ihr Kind ohne eine vorgeschriebene Sitzerhöhung ins Auto gesetzt. Das kostete 30 Euro Verwarngeld. Ansonsten gab es keine weiteren Verstöße.

Polizei will Eltern sensibilisieren

„Wir wollen in erster Linie Präsenz zeigen und die Eltern sensibilisieren, wenn sie gerade mit ihren schulpflichtigen Kindern jeden Morgen unterwegs sind. Solche Kindersitze für die Jüngsten haben schon eine Notwendigkeit, weil sie bei Ernstfällen dadurch wesentlich besser gesichert sind als ohne“, erklärt Kallenbach. Noch bis Freitag laufen die täglichen Kontrollen weiter. Im September soll dann nur noch vereinzelt am Morgen an den Schulen kontrolliert werden.

Von Steffen Brost

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