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Bad Düben „Bestes der Dübener Heide“
Region Bad Düben „Bestes der Dübener Heide“
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14:29 10.03.2019
An über 25 Ständen konnten sich die Besucher über die Dübener Heide, Wanderungen und kulinarischen Köstlichkeiten informieren. Weitere Fotos unter www.lvz.de/Region/Bad Düben Quelle: Fotos: Steffen Brost
Dübener Heide

Wenn der Verein Dübener Heide zur traditionellen Heide-Messe einlädt, dann beginnt im Naturpark der Frühling. Unter dem Motto „Was die Dübener Heide bietet: Erlebnis, Bildung und Genuss“ fand gestern im Kulturhaus Söllichau die Heidemesse statt. Die kleine Messe war gleichzeitig der Auftakt für die neue Ausflugssaison in der Dübener Heide. 25 regionale Aussteller mit Bildungs-, Erlebnis- und Freizeitangeboten aus den Bereichen Wandern und Radfahren sowie zahlreiche Naturpark-Partner stellten einen ganzen Tag lang ihre Angebote für das neue Jahr vor. „Seit zehn Jahren gibt es unsere Heidemesse. Sie ist der Auftakt ins neue Jahr. Wir wollen zeigen was ist los, was gibt es Neues. Außerdem wollen wir in diesem Rahmen Anbietern von nachhaltigkeitsbezogenen Zukunftsthemen in den Bereichen Umwelt, Ökologie, Artenschutz, Gesundheit, nachhaltiger Konsum, Energie und Klima sowie regionaler Kultur Raum zur Präsentation und zur Vernetzung bieten.

Heidemesse in Söllichau. An über 25 Ständen konnten sich die Besucher über die Dübener Heide, Wanderungen und kulinarischen Köstlichkeiten informieren.

Ein Dank möchte ich der Ortsgruppe Söllichau des Heidevereins, dem Heimatverein und den Sportfrauen aussprechen, die uns unterstützen“, bedankte sich Vereinsvorsitzender Axel Mitzka. Stammgast ist auch Heidemönch alias Roland Gempe. Der 62-Jährige verzichtete am Morgen bewusst auf das Frühstück zu Hause und ließ sich selbstgemachtes Brot und Bärlauchquark am Stand des Naturheilhofes Gommlo schmecken. Hier bot Kräuterfee Dorle Nebelung allerlei Gesundes rund um Ernährung, Kräuterwanderungen und mehr an. „Ich muss mich für die diesjährigen Wanderungen mit dem Heidemönch stärken. Denn die Touren sind gut besucht. Vor allem der Zadlitzbruch sowie meine Veranstaltungen kommen bei den Gästen gut an“, freut sich Gempe. Seit zwölf Jahren tingelt der Mönch durch die Heide und bespaßt auf ernste und lustige Weise Kinder und Erwachsene gleichermaßen. „Ich erkläre unheimlich gern die Natur mit all ihren Facetten. Und gelegentlich gebe ich auch ein paar Weisheiten des Heidemönches zum besten“, so Gempe.

Köhlerliesel küsst nicht

Unterwegs war auch Köhlerliesel Norma Austinat. Doch eine Grippe verhinderte das Küssen. Denn das gehört eigentlich zum festen Ritual des Köhlerliesels. Denn sie schwärzt nicht nur die Wangen der Besucher und wünscht viel Glück, sondern dazu gehört auch ein Kuss auf die Wange. „Eine Grippe hat mich im Griff. Das Küssen holen wir später nach. Spätestens beim Saisonstart in unserer Köhlerei am letzten Apilwochenende“, hofft Austinat.

Hoffen auf bessere Ernte

Die meisten Aussteller boten ihre kulinarischen Spezialitäten im Rahmen „Bestes aus der Dübener Heide“ an. So auch die Geschenkeschmiede von Sandra Lorenz aus Möritz. Vor allem ihre Produkte aus Heidelbeeren und der Aroniabeere sind gefragt. „Letztes Jahr war die Ernte durch das heiße Wetter nicht so gut. Wir hoffen in diesem Jahr auf etwas mehr“, so die Mörtitzerin. Auch rings um das Kulturhaus war einiges aufgebaut, auch wenn es Petrus dauerregnen ließ. Es gab regionale Wild- und Jagdprodukte zum Ansehen und Probieren. Während die großen Gäste schlemmten, konnten sich die kleinen Besucher beim Kerzenziehen, Naturmemory oder beim Zuschauen beim traditionellen Klöppel- und Korbmacherhandwerk die Zeit vertreiben.

Von Steffen Brost

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