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Bad Düben Drei Laußiger Urgesteine sagen Tschüss
Region Bad Düben Drei Laußiger Urgesteine sagen Tschüss
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13:13 17.09.2019
Bernd Kläring, Peter Mösing und Harald Trebeljahr (von links) werden von Bürgermeister Lothar Schneider für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Quelle: Ilka Fischer
Laußig

Im Laußiger Gemeinderat gab es ein großes Stühlerücken. Grund dafür war auch, dass drei Räte der ersten Stunde zur Wahl nicht mehr angetreten waren. Die konstituierenden Sitzung des neues Rates verfolgten Bernd Kläring, Peter Mösing und Harald Trebeljahr aber noch einmal als Gast und wurden für ihr jahrelanges Wirken ausgezeichnet.

Peter Mösing: Bürgerhäuser sind ein toller Erfolg

Genau 29 Jahre waren es bei Peter Mösing. Der 73-jährige Kossaer, der aus Altersgründen nicht mehr antrat, hat die Zusammenführungen mit Authausen und Pressel und später dann mit Laußig miterlebt, hat zeitweise den hauptamtlichen Bürgermeister in Kossa vertreten und war zehn Jahre Ortsvorsteher von Kossa. „Wir haben in dieser Zeit viele Dinge auf den Weg gebracht, mitunter, wie bei der Einsturz gefährdeten Friedhofsmauer in Kossa auch schnell gehandelt.“ Als großen Erfolg wertet er die Bürgerhäuser in Kossa, Authausen, Görschlitz und dass die Sanierung des Schlosses in Pressel nun läuft. Es fand zudem viel kommunaler Straßenbau statt, auch wenn den noch ausstehenden Abwasser- und Kreisstraßenbau in Kossa nun aber der neue Gemeinderat begleiten müsse.

Peter Mösing freut sich, dass jeder Ort einen Spielplatz bekommen hat und dass die Erhaltung der Jugendklubs mehr oder weniger gelungen sei. Er betont, dass immer alles als ein Gemeinschaftswerk aller Räte zu sehen ist. Das betrifft auch den Erhalt der Kindertagesstätte im Ort und der Grundschule in Authausen nebenan, aber auch, dass die Pflege des Gedenkens an den Todesmarsch durch Kossa inzwischen eine neue Qualität habe.

Bernd Kläring: Abriss der Schule nie verwunden

Der 69-jährige Bernd Kläring saß mit einer fünfjährigen Pause ebenfalls seit der Wende im Kommunalparlament. Der Presseler stellt fest: „Uns geht es in Pressel besser als 1990.“ Dennoch bedauert er bis heute, dass nach der Wende die Schule abgerissen wurde. „Die Schule im Dorf fehlt, dass es sie nicht gibt, bedauern wir bis heute.“ Doch er sieht auch, dass viel in die Infrastruktur investiert worden ist. „Der Straßen- und Abwasserbau ist im Wesentlichen abgeschlossen, die wenigen Reste sind angeschoben.“ Anderes blieb offen. „Unser Spielplatz in Pressel ist derzeit gesperrt und muss neu gemacht werden. Doch leider war das finanziell bisher nicht drin“, bedauert er. Das müsste nun der neue Gemeinderat im Blick behalten.

Harald Trebeljahr: Kampf, der sich für Authausen lohnte

Harald Trebeljahr war ein Vierteljahrhundert dabei. Der 59-jährige Kfz-Handwerksmeister aus Authausen, der nun auch mal andere ans Ruder lassen will, hat damit auch die umfassenden Arbeiten an Straßen, Fußwegen in seinem damals noch eigenständigen Dorf begleitet. Noch besonders gut erinnert er sich aber an den Kampf in Sachen Heizung für Schule und Kita. Denn die war zu DDR-Zeiten an das LPG-Gebäude angebunden. Ein Kampf, der sich offensichtlich ausgezahlt hat, denn in Authausen steht bis heute die einzige Schule der Gemeinde Laußig.

Von Ilka Fischer

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