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Bad Düben Fremde Pflanzen in der Dübener Heide
Region Bad Düben Fremde Pflanzen in der Dübener Heide
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19:31 11.11.2019
Der Essigbaum, der zahlreiche Vorgärten und Parks ziert, ist bereits an Waldrändern zu sehen. Quelle: Heike Nyari
Bad Düben

Der Verein Dübener Heide lädt in Kooperation mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt am Dienstag, dem 12. November, ab 18 Uhr zu einem spannenden Abend in das Naturparkhaus Bad Düben ein, bei dem sich die Referentinnen Susanne Osterloh und Heike Nyari mit dem Thema „Invasive Neophyten“ auseinandersetzen. Wie gelangen fremde Pflanzen in die Dübener Heide, wie verbreiten sie sich? Es geht um die Frage, welchen Einfluss die „Neuankömmlinge“ auf das Naturgefüge in der Region haben und welche Gefahren von ihnen ausgehen können.

Es gibt immer mehr nicht einheimische Gewächse

Wer mit offenen Augen durch den Naturpark wandert, dem wird nicht entgehen, dass seit einigen Jahrzehnten immer mehr nicht einheimische Gewächse in der Region auftauchen. Die meisten kamen durch den Menschen in das Land, wo sie der Stolz vieler Parks und Botanischer Gärten waren. Eine ganze Reihe der sogenannten Neophyten schaffte es, sich auch ohne Hilfe fortzupflanzen. Manche von vemehren sich so rasant, dass sie einheimische Gewächse verdrängen.

Invasion der Neophyten

Die „Invasion der Neophyten“ macht auch vor der Dübener Heide keinen Halt. So trifft man auf Roteiche, Riesenbärenklau, Japanischer Staudenknöterich, Spitzklette, Traubenkirsche, Springkraut und auf die Kanadische Goldrute. Bad Dübenern dürfte der Staudenknöterich ein Begriff sein, denn es die Pflanze, die auf dem Grundstück neben der Sparkasse wuchert, das spaßeshalber „Stadtwald“ genannt wird. Die Pflanze kann bis zu zehn Zentimeter am Tag wachsen und lässt anderen Gewächsen keine Chanche. Auch die amerikanische Traubenkirsche bereitet dem Forst ihrer immensen Ausbreitung wegen mächtige Kopfschmerzen. Selbst der Essigbaum, der durch seine wunderschöne intensive Herbstlaubfärbung punktet, hat mittlerweile den Sprung über den Gartenzaun an den Waldrand geschafft. In der Schweiz ist er bereits als invasiver Neophyt gelistet.

Von Heike Nyari

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