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Bad Düben Kanal- und Straßenbau in Kossa startet im Mai
Region Bad Düben Kanal- und Straßenbau in Kossa startet im Mai
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06:00 27.10.2018
Im Mai startet in Kossa der Abwasserbau. Quelle: Wolfgang Sens
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Kossa

Wann und wo beginnen die geplanten Bauarbeiten zur Verlegung von Trink-, Regen- und Abwasserleitungen in Kossa und was geschieht mit den Straßen? Kossas Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) informierte jetzt darüber, dass mit den Arbeiten am 1. Bauabschnitt im Sonnenhang bis Hauptstraße/ehemalige Gaststätte im Mai 2019 begonnen werden soll. Im September hatte Bärbel Deutrich, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Abwassergruppe Dübener Heide, diesen Termin bereits angekündigt, der letztlich eine Verschiebung des Baustartes um ein Jahr bedeutet. Bis Oktober / November ist nun geplant, in diesem Bereich alle Leitungen und Kanäle verlegt zu haben, um bis zum Wintereinbruch die Brachschicht, so der Bürgermeister, einzubringen. Die endgültige Straßendecke folge im Jahr darauf.

Grundstücke erhalten neue Anschlüsse

Im Zuge des Vorhabens erhalten alle Grundstücke je einen neuen Anschluss an die Regenwasser- und Abwasserleitung. Das strikte Trennsystem sei neu. Hier mahnte Schneider eindringlich, Abwasser und Regenwasser strikt zu trennen und entsprechend einzubinden. „Wenn später die Anschlüsse überprüft und gegast wird, zeigt sich, wo aus der Dachrinne Gas entweicht“, so Schneider. Er informierte, dass beim Bau der Straße nur einseitig ein Gehweg geplant sei. Gewährleistet werde jedoch, dass auch auf der anderen Seite alle Grundstücke eine Zufahrt erhalten. Diese werde aber nur eine einheitlich begrenzte Breite von sechs Metern haben. „Wer breite Zugänge benötigt, muss den Rest selbst tragen“, erklärte der Bürgermeister. Diese Regelung gelte auch für den zweiten Bauabschnitt, der sich 2020 wahrscheinlich anschließe.

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Kossaer wollen zeitnah informiert werden

In den Wortmeldungen zur jüngsten Gemeinderatssitzung wurde deutlich, dass sich die Kossaer mehr und vor allem schnell Informationen zur Lage der jeweiligen Anschlüsse an ihre Grundstücke wünschten, damit jeder Eigentümer planen und gegebenenfalls Veränderungen bei seinen bestehenden Leitungen vornehmen kann.

Von Bärbel Schumann