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Bad Düben Laußig: Die Hälfte ist geschafft
Region Bad Düben Laußig: Die Hälfte ist geschafft
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21:32 16.05.2019
Lothar Schneider ist  Bürgermeister der Gemeinde Laußig auch für die Abwasserentsorgung in Laußig, Pristäblich und Gruna zuständig.
Lothar Schneider ist Bürgermeister der Gemeinde Laußig auch für die Abwasserentsorgung in Laußig, Pristäblich und Gruna zuständig. Quelle: Nico Fliegner
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Laußig

Auf über zwei Millionen Euro beziffert Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) die Summe, die noch in den Laußiger Kanalbau fließen muss. Erst danach wird das Abwasser in Laußig, Pristäblich und Gruna komplett nach EU-Standard entsorgt. Die Gemeinde Laußig hat mit der Überleitung des Abwassers nach Bad Düben, den Bau von drei Pumpstationen, dem Abriss der alten Laußiger Kläranlage und ersten Kanalbauten in Laußig und Gruna seit 2016 aber schon etwa die Hälfte des Mammutprojektes geschafft.

Kanalbau wird ausgeschrieben

Doch der vom Gesetzgeber ursprüngliche Termin Ende 2018 wird weit überschritten. „Wir können nur Schritt für Schritt sanieren“, macht Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) klar. In diesen Tagen geht zunächst die Ausschreibung des Kanalbaus in der Dübener Straße Nord raus, der von Juli bis Dezember erfolgen soll. Ab 2020 folgen in drei weiteren Bauabschnitten zunächst die Leipziger Straße / Gartenstraße und dann die Dübener Straße Süd / Hauptstraße. In einem letzten Bauabschnitt kommen dann auch die Grundstücke an der Straße der Bodenreform, an der Bahnhofsstraße, an der Landstraße und an der Siedlungsstraße an die Reihe.

Pro Jahr ein Bauabschnitt

„Wenn wir jedes Jahr einen Bauabschnitt schaffen, wäre das schon gut“, tritt Lothar Schneider auf die Bremse. Um den steigenden Baupreisen entgegen zu wirken, will die Gemeinde sehr konsequent darauf achten, dass die Straßen erst dann aufgerissen werden, wenn in Sachen Trinkwasser, Breitband und eventuell auch Gas alles mit den potenziellen Partnern geklärt ist. „Doch das“, so die Erfahrung des Ortschefs, „bringt enorm viel Abstimmungsbedarf mit sich, der eben auch Zeit kostet.“

Von Ilka Fischer